Eigentum

Immo-Spiegel 2025: In Freistadt zogen die Preise am stärksten an

Grundsätzlich gilt: Steigt die Inflation, steigen in der Regel auch die Immobilienwerte. 

. 2025 wurden in Oberösterreich 5.077 Eigentumswohnungskaufverträge abgeschlossen, das ist ein Anstieg von 21 %. Das ergibt eine Auswertung des RE/MAX-ImmoSpiegel auf Basis aller Eintragungen im amtlichen Grundbuch. Oberösterreich bleibt der drittgrößte Wohnungsmarkt in Österreich hinter Wien und der Steiermark und vor Niederösterreich.
Rang drei gibt es auch für den Transaktionswert, der um 24,9 % von 1,1 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro angestiegen ist und damit um 9,1 % über dem Zehnjahresdurchschnitt liegt.

Der durchschnittliche Wohnungspreis in Oberösterreich lag 2025 bei 237.248 Euro - um 2,3 % über dem Vorjahr. Der 2025er-Wohnungspreis liegt um 19,7 % über dem Durchschnitt der letzten Dekade. National gesehen liegt Oberösterreich im goldenen Mittelfeld – vier Bundesländer sind teurer, vier günstiger. 

Die teuersten und günstigsten Lagen

2023 und 2024 war der teuerste durchschnittliche Wohnungspreis in Vöcklabruck zu finden, 2025 jedoch mit 284.161 Euro (11,5 %) im Bezirk Urfahr-Umgebung. Freistadt kommt mit dem stärksten oberösterreichischen Prozentplus von 15 % auf 277.937 Euro je Wohnung.

Die günstigsten Wohneinheiten fanden sich 2025 in den Bezirken Grieskirchen, Perg und Schärding. Dort bezahlte jeder vierte Wohnungskäufer weniger als 103.271 Euro in Grieskirchen, höchstens 113.275 Euro in Perg und maximal 130.310 Euro in Schärding.

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