Gerlide Kaltenbrunner vor dem Dhaulagiri

Am Dhaulagiri

Kaltenbrunner besteigt ihren elften Achttausender

Die oberösterreichische Alpinistin war nun am Gipfel von elf der 14 Achttausender der Welt. Jetzt fehlen nur mehr der Mount Everst, der K2 und der Lhotse.

Gerlinde Kaltenbrunner hat es geschafft: In den Mittagsstunden des 1. Mai stand die oberösterreichische Alpinistin gemeinsam mit ihrem deutschen Begleiter David Göttler am Gipfel des 8.167 Meter hohen Dhaulagiri im Himalaya und ist wohlbehalten nach anstrengendem Abstieg ins Basislager zurückgekehrt, berichteten am Freitag die "Oberösterreichischen Nachrichten". Die 37-Jährige hat damit als erste Frau elf der 14 Achttausender bestiegen.

Der Alpinistin aus Spital am Pyhrn, die mit ihrem Mann Ralf Dujmovits im Schwarzwald lebt, fehlen nur noch der Mount Everest, der K2 und der Lhotse, um alle Achttausender bezwungen zu haben. Im Mai des vergangenen Jahres hatte Kaltenbrunner nur knapp überlebt, als sie am Dhaulagiri im Lager II auf 6.650 Meter von einer Lawine verschüttet worden war.

Der Dhaulagiri ist der siebthöchste Berg der Erde. Kaltenbrunner über seine Tücken: "Er ist sehr wetteranfällig und - was Steinschlag und Lawinen betrifft - sehr, sehr gefährlich."

Der 8.516 Meter hohe Lhotse zwischen Nepal und China könnte für Kaltenbrunner, wie sie vor einigen Wochen sagte, Ende Mai noch ein Thema werden, und zwar gemeinsam mit ihrem Mann. "Die Genehmigung haben wir dafür", so die Alpinistin. Vor zwei Jahren ist das kletternde Ehepaar bereits gut 100 Meter unter dem Lhotse-Gipfel gestanden, wo sie von schlechten Schneeverhältnissen gestoppt worden. Auch den K2 hat die 37-Jährige für Sommer noch ins Visier genommen.

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