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Nach Kopfschuss

Nagel-Patient aus Spital entlassen

Der Zimmermann, der sich einen zehn Zentimeter langen Nagel in den Kopf geschossen hatte, durfte am Dienstag bereits das Krankenhaus verlassen.

Die Heilung sei bisher ohne wesentliche Komplikationen verlaufen, so dass eine Entlassung möglich war, teilte der Leiter des UKH Salzburg, Primar Alois Karlbauer, mit.

Bei vollem Bewusstsein
Der 30-jährige Zimmermann aus dem Bezirk Braunau hatte sich am 8. November auf einer Baustelle bei Schneegattern versehentlich einen zehn Zentimeter langen Nagel zur Gänze in den Kopf geschossen. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in das UKH Salzburg eingeliefert. Dort erstaunte die Ärzte die Diskrepanz zwischen den klinischen Befunden und den Resultaten der Computertomographie. Da der Patient bei vollem Bewusstsein war, sprach und sogar noch telefonierte, glaubten die Mediziner zuerst, der Nagel befinde sich in der Haut und nicht im Schädel.

Unwahrscheinliches Glück
Dem 30-Jährigen wurde in einer rund zweistündigen Operation der Nagel aus dem Gehirn operiert. Die Ärzte waren sich einig, dass der Patient unwahrscheinliches Glück gehabt hatte, weil der Nagel, der die Schädeldecke durchschlagen und in die Scheitelbeinregion des Gehirns eingedrungen ist, keine lebensbedrohlichen, zentralen Areale verletzt hatte.

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