2026 muss der Beweis erbracht werden, dass KI zu Produktivitätsschüben in allen Bereichen der Wirtschaft führt.
OÖ. Aus Tradition lädt die Oberbank zu Jahresbeginn zum Kapitalmarktausblick. Oberbank Vorstandsdirektor Martin Seiter begrüßte die hochkarätigen Kund:innen in Wien, Salzburg und München, Vorstandsdirektorin Romana Thiem in Linz. Bestätigt durch die aktuelle Kundenumfrage blicken beide positiv ins neue Jahr: „Wir befragen regelmäßig unsere 1.000 wichtigsten Kommerzkunden. Ihre Erwartungen hinsichtlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Auftragseingang und Liquidität haben sich deutlich verbessert.
Die niedrigen Zinsen beginnen zu wirken und die Überzeugung, dass sie niedrig bleiben werden, setzt sich bei Unternehmen und privaten Haushalten durch. „Wenn wir heuer diese Rezession endlich hinter uns lassen, dann liegt das an den tüchtigen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie haben erfolgreich in Rationalisierung, Digitalisierung sowie Energie-Effizienzsteigerungen investiert und sind in puncto Eigenkapital und Liquidität sehr gut aufgestellt“, betonen die beiden Vorstände.
10 zentrale Leitplanken für den Kapitalmarkt 2026
Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H skizzierte zehn zentrale Leitplanken für den Kapitalmarkt 2026: „Die Weltwirtschaft wird auch 2026 um etwa 3 % wachsen, die Unternehmensgewinne sollten um etwa 8 % zulegen, das ist auch unsere Performanceerwartung 2026. Der US-Dollar dürfte den Großteil seiner Abwertung hinter sich haben. In Summe werden die Notenbanken global die Zinsen stabil halten – oder so wie in den USA senken. Damit bleibt auch der Anleihemarkt attraktiv. Beigemischt werden sollten Emerging-Markets. Rohstoffe dürften vor einem strukturellen Aufwärtstrend stehen und auch Gold sollte trotz der Anstiege gehalten werden.“