Rezession

OÖ mit größtem Anstieg bei Arbeitslosen

OÖ hat noch immer die niedrigste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer – aber Krisenjahre zeigen starke Auswirkungen. 

OÖ. Oberösterreich verzeichnet bei den Arbeitslosenzahlen einen Anstieg von 22,2 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres. 692.000 Beschäftigte im April in Oberösterreich bedeuten zwar einen Rückgang von 5.489 gegenüber dem April 2024, aber auch ein Plus von 4.361 gegenüber dem März dieses Jahres.  

Mit 5,2 Prozent weist Oberösterreich im April die niedrigste Arbeitslosenrate aller Bundesländer auf – vor Salzburg mit 5,3 Prozent und Tirol mit 5,8 Prozent. Ebenso liegt die oö. Arbeitslosenquote deutlich unter dem Bundesschnitt von 7,3 Prozent. Das dritte Krisenjahr in Folge zeigt aber gerade auf Oberösterreich als führendes Industrie- und Export-Bundesland starke Auswirkungen. „Daher setzen wir weiterhin einen klaren Fokus auf aktive Arbeitsmarktpolitik: Alleine heuer werden im Rahmen von upperWORK - dem Standortprogramm für Arbeit in Oberösterreich - 385 Millionen Euro in Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen investiert“, stellen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (beide ÖVP) zu den Arbeitsmarktdaten für Oberösterreich im April fest. 

"Den 37.857 vorgemerkten Arbeitslosen stehen in Oberösterreich 20.316 offene Stellen gegenüber. Weiters können 825 Lehrstellensuchende in unserem Bundesland unter 1.501 offenen Lehrstellen auswählen", so Stelzer.

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