Prügel-Kontrollore Linz

"Schwarzfahrer" gewürgt

Prügel-Kontrolle in Linz hat Folgen

Linz AG-Vertrag mit Sicherheitsfirma läuft heuer aus - Verlängerung ist nun unsicher.

Nachdem eine Ticket-Kontrolle in einer Straßenbahn in Linz am Mittwoch eskaliert ist, überlegt die Linz AG den Vertrag mit der zuständigen Sicherheitsfirma Securitas auslaufen zu lassen. Generaldirektor Erich Haider denkt darüber nach, in Zukunft wieder eigenes Personal für die Kontrollen einzusetzen, bestätigte Linz-AG-Sprecherin Susanne Gillhofer einen Medienbericht.

 

 

"Wir nehmen das sehr ernst"

"Wir nehmen das sehr ernst", sagte Gillhofer zur APA. Als Konsequenz aus dem Vorfall prüfe die Linz AG, entweder zusätzliche oder überhaupt nur noch eigene Kontrolleure in den Straßenbahnen und Bussen einzusetzen. Auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) fordert in seiner Funktion als Aufsichtsratschef der Linz AG in einem Medienbericht Konsequenzen. Die Firma solle für die beiden Kontrolleure eine andere Beschäftigung finden. Es sei eine Grenze überschritten worden. Das Eingreifen stehe in keiner Relation.
 
Zwei Kontrolleure hatten am Mittwochabend einen Tiroler zu Boden gerissen und verletzt. Der Mann hatte ein Ticket für vier Stationen gelöst, fuhr aber fünf. Er wurde kontrolliert, als er am Hauptplatz aussteigen wollte. Die Kontrolleure sollen den Mann beschimpft haben, woraufhin dieser davonging. In der Hofgasse eskalierte die Situation. Passanten griffen ein, filmten die Vorfall und verständigten die Polizei.


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