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Zu viel Alkohol:

Randalierer störten Fußballspiel in Pasching

Zehn Festnahmen, mehr als 30 Anzeigen und ein verletzter Fan waren am Sonntag die Bilanz eines Fußballspiels in Pasching in Oberösterreich.

80 Exekutivbeamte hatten alle Hände voll zu tun, die bereits vor dem Spiel stark alkoholisierten Schlachtenbummler unter Kontrolle zu bringen.

Anhänger des SV Ried waren schon am Nachmittag zu einem Spiel ihres Vereins gegen den FC Superfund Pasching am Abend angereist. Sie dürften auf der Fahrt ausgiebig dem Alkohol zugesprochen haben. In Pasching angekommen, kehrten sie in ein Lokal in der Nähe des Stadions ein und tranken weiter. Bald gingen die ersten Gläser zu Bruch, Einrichtung wurde beschädigt.

10 Personen festgenommen
Nach dem Rausschmiss durch den Wirt marschierten die Fans unter Polizeibegleitung ins Stadion. Bis zur zweiten Halbzeit normalisierte sich die Lage allmählich. Zehn Personen wurden vorübergehend festgenommen, bis sie sich wieder beruhigt hatten. Eine Anzeige wurde wegen Körperverletzung erstattet, die übrigen nach dem Polizeistrafgesetz, wegen Störung der öffentlichen Ordnung oder Sachbeschädigung.

Behörde vor Ort anwesend
Besonders bewährt habe sich am Sonntag die "Behörde vor Ort", hieß es beim Bezirkspolizeikommando Linz-Land. Zwei Beamte, die in einem Container untergebracht sind, können Delikte an Ort und Stelle abstrafen. Anlass für diese Maßnahme sei ein Spiel von Austria Wien gegen Pasching im Mai gewesen: Damals hatten randalierende Fans unter anderem das Kabinengebäude im Paschinger Waldstadion verwüstet.



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