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40-Meter Sturz

Skifahrer überlebt Sturz in Doline

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Nach 40-Meter-Sturz in Doline wurde ein Skifahrer fast unverletzt geborgen.

Glimpflich endete gestern ein Skiunfall auf dem Krippenstein im Bezirk Gmunden: Das sogenannte „Teufelsloch“ auf der Schönberg-Abfahrt wurde am Nachmittag einem Skifahrer zum Verhängnis. Während sich sein Freund gerade noch rechtzeitig retten konnte, geriet der tschechische Staatsbürger zu nahe an die Doline. Der Freerider stürzte 40 Meter in die Tiefe.

Laut dem Ortsstellenleiter der Bergrettung Obertraun, Alfred Höll, hatte der Mann aber einen „Riesen-Schutzengel“. Zum einen, weil die Doline mit Schnee gefüllt ist – die weiche Decke dürfte den Sturz abgefedert und den Skifahrer so vor gröberen Verletzungen bewahrt haben. Zum anderen gestaltete sich die Bergung nicht allzu kompliziert, weil es einen Ausgang aus der Doline gibt.

Insgesamt waren neun Bergretter im Einsatz, um den Mann aus seinem eisigen Gefängnis zu befreien. Einige von ihnen seilten sich zu dem Verunglückten ab und konnten ihn aus dem „Teufelsloch“ befreien. Der tschechische Freerider überlebte den 40-Meter-Absturz nahezu unverletzt.

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