Der Dom war bis auf den letzten Platz gefüllt. Beisetzung erfolgte Montagnachmittag.
Tausende Menschen nahmen am Samstag im Linzer Mariendom Abschied von Altbischof Maximilian Aichern. Der Dom war bis auf den letzten Platz gefüllt, das feierliche Requiem wurde vom ORF Oberösterreich live übertragen. Zu Beginn verlas Diözesanbischof Manfred Scheuer eine Botschaft von Papst Leo XIV., der den Verstorbenen als treuen Hirten würdigte und den Gläubigen sein Mitgefühl aussprach.
- Maria Angelini Santner: Mit Traumrobe und Swarovski zum Opernball
- Großeinsatz in Oberlaa: Straßen abgesperrt
- Bob-Frisuren 2026: Diese Schnitte liegen voll im Trend
In seiner Predigt zeichnete Scheuer das Bild eines dankbaren und tief verwurzelten Menschen. Aichern habe bereits vor Jahren festgelegt, in seinem steirischen Heimatkloster St. Lambrecht beigesetzt zu werden. „Er wollte heim“, betonte Scheuer und verwies auf Aicherns innige Verbundenheit mit seinem Herkunftsort. Zugleich sprach er von großer Wertschätzung und Zuneigung, die dem Altbischof in den letzten Tagen entgegengebracht worden sei.
Mehrere Redner erinnerten an Aichners Wirken
Nach dem Gottesdienst erinnerten mehrere Redner an Aicherns Wirken. Landeshauptmann Thomas Stelzer hob dessen menschliche Nähe und verbindende Art hervor. Superintendent Gerold Lehner würdigte Aichern als Seelsorger, der die Menschen kannte und ihnen aufmerksam begegnete. Auch die Vorsitzende des Pastoralrats, Brigitte Gruber-Aichberger, betonte sein Engagement für Dialog, Gerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander in der Kirche.
Im Anschluss wurde der Sarg in die Steiermark überführt. Die Beisetzung erfolgte am Montagnachmittag in der Äbtegruft des Stiftes St. Lambrecht im Rahmen einer stillen Zeremonie.