„Wer um zig Millionen Euro Straßen und Brücken baut, muss der Bevölkerung mehr zurückgeben als zusätzlichen Beton und finanzielle Belastungen", sind sie KPÖ und Ahoi einig.
Linz. Ahoi Linz und KPÖ bringen im Gemeinderat am Donnerstag, 22. Jänneren, einen gemeinsamen Antrag zum Schutz der Wohnbevölkerung in der Rudolfstraße ein. Ziel ist es, den Schwerverkehr konsequent über die Donautalbrücke zu lenken und die stark belasteten Wohngebiete entlang der Rudolfstraße spürbar zu entlasten.
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Mit der Verkehrsfreigabe der Westringbrücke alias Donautalbrücke im Herbst 2024 steht nun seit längerem eine leistungsfähige Alternativroute zur Verfügung. Eine Entlastung für die Wohngebiete entlang der Rudolfstraße ist bislang jedoch ausgeblieben, da mit der Eröffnung der neuen Infrastruktur keine begleitenden verkehrslenkenden Maßnahmen umgesetzt wurden.
Konkret schlagen Ahoi Linz und KPÖ ein ganztägiges LKW- Durchfahrtsverbot ab 7,5 Tonnen im Abschnitt zwischen Rudolfstraße 1 und Rudolfstraße 37 (Höhe Webergasse) vor – mit Ausnahme von Ziel- und Quellverkehr. Der Schwerverkehr aus der Hagenstraße soll verpflichtend in Richtung Donautalbrücke geführt werden.