Untersuchung läuft

Zwischenfall im Waldstadion

Die Polizei untersucht einen möglichen Sabotage-Akt im Paschinger Waldstadion.

Beim 1:0-(0:0)-Erfolg von FC Superfund Pasching über Fußball-Rekordmeister Rapid Wien haben sich die Fans auf der 2.100 Zuschauer fassenden Südtribüne in Lebensgefahr befunden, weil zwei Bolzen der Metallverstrebung abgerissen waren. Aus diesem Grund hatte sich die Tribüne während des Matches durchgebogen.

Der Schaden an der Gerüstkonstruktion war erst im Finish der Partie entdeckt worden, wie Markus Kitzberger, Sicherheitsreferent der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. "Die Zuschauer wurden deshalb aufgefordert, ruhig zu bleiben", erklärte Kitzberger, der aber so wie der Architekt von bautechnischen Mängeln ausgeht.

Untersuchung hat begonnen
Trotzdem begann nach dem Schlusspfiff eine kriminalpolizeiliche Untersuchung, da im Vorfeld der Bundesliga-Partie in das Stadion eingebrochen worden war, wobei Rapid-Anhänger als hauptverdächtig gelten. So wurde am Donnerstag ein Vereinsemblem mit den Worten "Wir sind eure Hauptstadt ihr Bauern" übersprüht.

Außerdem sind, wie Grad bestätigte, insgesamt 18 Schrauben, die zur Sicherung der Gitterzäune des Gäste-Sektors dienen, gelockert worden. Anscheinend hatten die Rapid-Fans geplant, den Rasen während des Schicksals-Spiels von Ex-Pasching-Coach Georg Zellhofer, der am Sonntag nach der Niederlage als Rapid-Trainer freigestellt wurde, zu stürmen.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen der Kriminalpolizei bleibt das Waldstadion gesperrt. "Wir lassen das Stadion seit Samstagabend rund um die Uhr bewachen. Der Experte für Metallbau und Statik hat am Montag die Tribüne gemeinsam mit Vertreten der Gemeinde und der Bezirkshauptmannschaft sowie der Polizei und einem Mitarbeiter der Errichterfirma untersucht.



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