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ORF führt 2G-Regel für Mitarbeiter und Studiogäste ein
Wie oe24 erfuhr, hat der ORF eine 2G-Regel eingeführt. Die 2G-Regel (geimpft oder genesen) gilt für alle Mitarbeiter, die in engen Räumlichkeiten arbeiten - also beispielsweise Regie, Übertragungswägen, Außenreporter, Kameraleute und Studios. Das bestätigte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gegenüber oe24. 90 Prozent der Mitarbeiter seien ohnehin geimpft, heißt es aus dem ORF. Man erwarte keinen großen Aufstand. Umgesetzt wird die 2G-Regel vom ORF-Corona-Sicherheitsbeauftragten Pius Strobl.
Keine ungeimpften Studio-Gäste mehr im ORF
Für Aufregung wird hingegen einen zweite Regelung sorgen: 2G gilt nämlich auch für Studiogäste. Wer nicht geimpft ist, wird künftig also nicht mehr als Live-Interview-Gast zum ORF kommen können, sondern nur noch per Videoschaltung zugeschaltet. FPÖ-Chef Herbert Kickl und viele andere FPÖ-Politiker wird also vorerst nicht mehr ins ORF-Studio kommen können.
Vorerst keine Kündigungen
Laut Wrabatz wird es für die Mitarbeiter eine Frist bis Ende des Jahres geben, dann wird die 2G-Regel in Kraft treten. Wer sich nicht impfen lässt, soll aber nicht gekündigt werden, sondern einer anderen Position zugeteilt werden - sofern das möglich ist.
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