Video Polizeigewalt Leoben

'Schubs-Affäre'

Prügel-Video: Jetzt Anzeigen-Flut

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Opfer (47) wird beschimpft und bedroht.

Auf dem Video, das im Netz umgeht, ist zu sehen, wie die Cops die Verletzte, die sie gestoßen hatten und die auf den Hinterkopf fiel, ignorierten, nicht halfen und weitergingen. Das Ganze spielte sich im Zentrum in Leoben vor einem Lokal ab. Die Konsequenz: Die Frau bekam eine Strafe über 250 Euro wegen ungebührlichen Verhaltens – sie hatte die Beamten als „Buberln“ bezeichnet. Gegen die Polizisten wird ermittelt.

Amtsmissbrauch. Prügel-Opfer Monika R. indes wird im Internet wüst beschimpft und bedroht. Doch jetzt hat sie mit Manfred Arbacher-Stöger (juristisch) schlagkräftige Unterstützung. Der drückt gleich ordentlich auf die Tube: „Hier geht es um Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung und Amtsmissbrauch, den ich in einer Sachverhaltsdarstellung angezeigt habe. Zudem frage ich mich, ob der dritte Mann am Video nicht auch ein Polizist, allerdings in Zivil, ist. Auch gegen ihn muss ermittelt werden.“ Und die Geldstrafe zahlt Monika R. auch nicht. Arbacher-Stöger: „Wir erheben Einspruch. Die Einzigen, die sich hier ungebührlich verhalten haben, sind die Polizisten.“

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