Razzia in Islam-Kindergärten

Betrugsvorwurf

Razzia in Islam-Kindergärten

Elite-Polizisten durchsuchten am Dienstag zwei muslimische Einrichtungen.

Islamische Kindergärten und Bildungseinrichtungen stehen in Verdacht, Fördergelder in Millionenhöhe zu Unrecht kassiert zu haben - ÖSTERREICH berichtete mehrfach. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Haudurchsuchungen in zwei Einrichtungen angeordnet. Bei der Groß-Razzia durch 60 Beamte des LKA und der Sondereinheit WEGA wurden Computer und Unterlagen sichergestellt.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht Abdullah P. (31), der an der Romanogasse einen islamischen Bildungscampus errichtet hat. Hierfür sollen fünf Millionen Euro an Subventionen geflossen sein.

"Gefährliche" Schule von Behörden geschlossen
Außerdem besteht der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung, weil Abdullah P. an der Spitze eines muslimischen Vereinsnetzwerks steht. Um an die Steuermillionen zu gelangen, sollen sogar die Gemeinnützigkeitsbescheinigungen des Finanzministeriums gefälscht worden sein. Erste Geständnisse liegen vor - dennoch gilt die Unschuldsvermutung.

Abdullah P. hatte in seinem Bildungscampus auch eine Privatschule untergebracht, in der viele tschetschenische Kinder unterrichtet wurden. Sie wurde wegen "Gefahr im Verzug" geschlossen.
 

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