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Chronik

Rumäne lebte vom Kaffeeautomaten-Knacken

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Ein Rumäne wurde im Bezirk Baden ausgeforscht. Er verursachte 50.000 Euro Schaden.

Ein 34-jähriger Rumäne ist verdächtig, seit 2007 rund 40 Firmeneinbrüche mit einem Gesamtschaden von mehr als 50.000 Euro Schaden begangen zu haben. Der Mann wurde laut NÖ Sicherheitsdirektion vorgestern, Sonntag, auf frischer Tat ertappt und nach einem Fluchtversuch gestellt, nachdem ein Polizist Schreckschüsse abgegeben hatte.

Mit Beute Lebensunterhalt bestritten
Der mutmaßliche Täter hatte sich - gemeinsam mit einem noch auszuforschenden Landsmann - auf die Kaffeeautomaten in den jeweiligen Objekten "spezialisiert": Die Geräte wurden aufgebrochen, um das darin befindliche Bargeld zu stehlen. Schauplätze waren Werke und Unternehmen im Bezirk Baden.

Am Sonntag trafen Beamte der Polizeiinspektion Berndorf den Verdächtigen an einem Tatort an. Er flüchtete zu Fuß. Als er die Schreckschüsse hörte, ließ er einen Sack mit Geldmünzen und Einbruchswerkzeug fallen und wurde kurz darauf festgenommen. Bei der Einvernahme gestand der Rumäne die rund 40 teilweise mit einem Komplizen verübten Straftaten. Mit der Beute dürfte er seinen Lebensunterhalt bestritten haben. Er wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

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