76 Automaten in sieben Lokalen
Illegale Spielhölle in Salzburg als Nagelstudio getarnt
Salzburg. „Das ist ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität“, so Finanzminister Magnus Brunner. „Illegale Glücksspielbetreiber machen hohe Gewinne auf Kosten von Spielsüchtigen.“
Die Finanzpolizei konnte sieben Spielhöllen in Salzburg schließen. Insgesamt 76 Glücksspielautomaten wurden bei der Schwerpunktaktion im April sichergestellt. Rund 35 Einsatzkräfte der Polizei und der Cobra waren im Einsatz. Nach außen schienen die Spiel-Lokale perfekt getarnt zu sein: als Nagelstudio, Sonnenstudio oder Internetcafé. Alle Lokale waren mit Magnetschlössern gesichert und videoüberwacht. Die Spielhöllen mussten mit Gewalt oder Schlossern geöffnet werden.
Betreiber stellte nach Razzia Automaten auf
Dreist. Besonders unbelehrbar benahm sich ein Betreiber. Nachdem bei ihm neun Automaten beschlagnahmt wurden, stellte er nur Tage nach der Razzia wieder fünf neue Spielgeräte auf. Ein anderer Inhaber hatte seine Spielhölle mit 15 Automaten im Keller versteckt, dieser lag neben einem Behördengebäude.
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