Von Sozialberatung

Chatbot „Social Buddy“ hilft in schwierigen Zeiten

Die 69 Sozialberatungsstellen helfen zum Beispiel bei Fragen zur Pflegeeinstufung oder Rezeptgebührenbefreiung. 

. Der Anteil der Hochbetagten über 85 Jahren steigt in OÖ kontinuierlich. 9 von 10
haben den Wunsch, den Lebensabend in vertrauter Umgebung zu verbringen. Die familiären
Strukturen verändern sich jedoch. "Damit wächst auch der Bedarf an professioneller Beratung, Pflege
und Betreuung. Dabei setzen wir auf den persönlichen Kontakt und digitale Hilfsmittel. Unsere
69 Sozialberatungsstellen haben eine zentrale Funktion: Sie sind als erste Anlaufstelle das
Aushängeschild des Sozialen Oberösterreich. Der Chatbot ‚Social Buddy‘ ergänzt die
persönliche Beratung. Das unterstreicht unsere Linie: Digitale Angebote müssen den
menschlichen Kontakt unterstützen, ohne diesen zu ersetzen", sagt Sozial-LR Christian Dörfel (ÖVP).
Viele würden sich erst Hilfe suchen, wenn es zu spät sei. Durch den Chatbot werde laut Dörfel die Hemmschwelle niedriger. 

Der Oö. Sozialratgeber 2026 selbst ist seit Anfang der Woche online als Download
verfügbar und ab Mitte März auch in gedruckter Form erhältlich. Dörfel gibt zu bedenken, dass der Chatbot immer aktueller ist als eine gedruckte Informationsbroschüre. 

Im Jahr 2025 wurden in den Sozialberatungsstellen in Oberösterreich insgesamt 90.941Beratungskontakte mit 31.418 Personen verzeichnet. "Der Schwerpunkt liegt klar im Bereich Pflege und Betreuung: Über 60 Prozent allerBeratungsleistungen entfielen auf diesen Bereich. Rund 25 Prozent der Beratungen betrafenfinanzielle Angelegenheiten. Die restlichen 15 Prozent teilten sich auf die übrigenThemenbereiche auf", sagt Cornelia Altreiter-Windsteiger, Leiterin Abteilung Soziales, Land Oberösterreich.Bei der Delogierungsprävention konnten vier von fünf Haushalte gesichert werden.

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