Nächstes Bundesland verschärft Corona-Maßnahmen

Steigende Infektionszahlen

Nächstes Bundesland verschärft Corona-Maßnahmen

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen verschärft ein weiteres Bundesland punktuell die Corona-Maßnahmen. 

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen verschärft das Land Salzburg punktuell die Corona-Maßnahmen. In Hochinzidenzgemeinden - das sind aktuell Unken, Lofer und St. Martin bei Lofer im Saalachtal und Großarl im Pongau - sollen kommende Woche offene Impfstraßen möglichst viele ungeimpfte Bewohner zu einer Immunisierung bewegen.

FFP2-Maskenpflicht 

In Großarl wird wie in Wien die FFP2-Maskenpflicht weiterhin im gesamten Handel gelten. Die entsprechende Verordnung ist für Freitag angekündigt."Zugleich verschärft die Polizei die Kontrollen bei der Einhaltung der Covid-Maßnahmen im Bereich der Nachtgastronomie und im gesamten Veranstaltungsbereich", sagte ein Sprecher des Landes am Donnerstagnachmittag zur APA. Das treffe vor allem auf den Pinzgau zu, wo das Infektionsgeschehen derzeit am höchsten ist. Sie lag laut AGES heute bei 195.

Quarantäne stärker überwacht 

Verstärkt überwacht soll auch die Einhaltung von Quarantänen werden. Bei 52 Kontrollen im Bezirk Zell am See am Mittwoch seien fünf Personen nicht zu Hause gewesen. "Hier wird ein Verfahren eingeleitet. Wir handeln da sehr restriktiv." Das Land rät Veranstaltern, die Inzidenzen in ihren Gemeinden oder Bezirken im Auge zu behalten und Veranstaltungen bei hohem Infektionsgeschehen sicherheitshalber abzusagen. "In Unken wurde der Kirtag am kommenden Sonntag abgesagt", sagte der Sprecher des Landes. Die Gesundheitsbehörden appellieren auch an die Bevölkerung, beim Contact Tracing alle Daten rasch und vollständig bekannt zu geben. "Das ist neben dem Impfen die effiziente Methode gegen die Ausbreitung des Virus."

60 Infizierte aus Cluster in Nachtlokal 

Der Corona-Cluster rund um ein Nachtlokal in Kaprun (Pinzgau) umfasst laut Land weiterhin 60 Infizierte. "Wir haben hier noch keine genauen Zahlen", in Unken seien 20 Personen von einem Cluster betroffen. "Aufgrund er beiden Cluster sind derzeit rund 500 Personen abgesondert. Wir rechnen damit, dass diese Zahl noch ein wenig wachsen wird. Weil alle Kontaktpersonen isoliert sind, sollten sie dann aber weitgehend eingedämmt sein", sagte der Sprecher. Laut AGES-Daten lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland Salzburg mit Stand Donnerstagfrüh bei 72,8 - das ist deutlich mehr als der Österreich-Schnitt von 28,3.



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