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Weniger Karten

Salzburger Festspiele spüren Krise

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Die Zahl der Aufführungen wurde nicht reduziert. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Zumindest mehr Private kaufen Eintrittskarten.

In knapp vier Wochen beginnen wieder die glamourösen Salzburger Festspiele. Schon jetzt laufen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren, damit am 25. Juli alles zur feierlichen Eröffnung bereitsteht.

Sorgenfalten
Doch die viel beschworene Wirtschaftskrise treibt auch den Festspiel-Verantwortlichen die Sorgenfalten auf die Stirn: Die Aufführungen wurden zwar, wie kurz angedacht, nicht reduziert, für 191 Vorstellungen gibt es 221.000 aufgelegte Karten.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es aber bis jetzt einen Rücklauf von rund fünf Prozent: „An Mehreinnahmen wie im Vorjahr glaube ich zwar nicht, dennoch hoffe ich, dass wir unser Karten-Soll erreichen werden“, sagt der kaufmännische Direktor Gerbert Schwaighofer.

Das Kartendefizit spüren die Festspiele vor allem bei den Firmenkontingenten. Dort würden heuer mehr davon nicht in Anspruch genommen werden. Allerdings ist dafür der Kartenverkauf an private Festspielbesucher gestiegen.

Eröffnungsfest
Trotz Anzeichen von Krise wird heuer wieder zur Eröffnung ein „Fest zur Festspieleröffnung“ im gesamten Altstadtgebiet steigen. Mehr als 100 Gratisveranstaltungen von diversen Künstlern und Schauspielern locken am Samstag, 25. Juli, Tausende Zuschauer in die Innenstadt. Umrahmt wird das Fest für Jedermann mit viel Musik und Schmankerln.

Gespannt darf man auch wieder auf den traditionellen Fackeltanz sein, bei welchem 100 Tänzer mit glühenden Fackeln um den Residenzbrunnen schreiten.

Die Opernproben haben indessen schon längst begonnen, in den ersten Juli-Tagen beginnen die Schauspieler, ihre Szenen zu proben. Die legendäre Jedermann-Bühne wird derzeit wie jedes Jahr auf dem Domplatz aufgebaut.

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