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Dreifach-Triumph

Slowenien siegt bei Hirschruf-Meisterschaft

Bester Österreicher beim Imitations-Wettbewerb wurde ein Elfjähriger.

Auf der Messe "Die hohe Jagd & Fischerei" fand am Sonntag die 7. Internationale Meisterschaft im Hirschrufen statt. Bei diesem Wettbewerb geht es um das Imitieren des brunftigen, des herausfordernden und des ermatteten Hirschen. Die Konkurrenz aus den Ländern Tschechien, Slowenien und Österreich wurde von den slowenischen Teilnehmern dominiert, die fünfköpfige, international besetzte Jury kürte drei Weidmänner des südlichen Nachbarn zu den Siegern. Auf den Plätzen drei bis sechs landeten drei Jäger der Salzburger Hirschruf-Familie Hochleitner.

Traditionsreicher Wettbewerb
Nach den österreichischen Meisterschaften am vergangenen Freitag, stießen am Sonntag Hirschrufer aus den Nachbarländern zu diesem traditionsreichen Wettbewerb nach Salzburg, nur die sonst so erfolgreichen Ungarn hatten krankheitsbedingt abgesagt. Die Jury wertete blind und legte sich erst nach mehreren Stechen auf die Reihenfolge fest.

Christian Hochleitner, Berufsjäger aus Goldegg und fünfter dieses Wettkampfes, ist europaweit als Hirschrufer unterwegs und nützt seine Hirschruf-Imitationen zum Anlocken, Beobachten und gelegentlich auch Erlegen des Tieres. Der elfjährige Sohn Alexander, vierter dieser Meisterschaft, gab sich stolz und beeindruckt - immerhin, der Nachwuchsjäger und bereits meisterliche Hirschrufer hat nicht nur seinen Onkel Friedrich und seinen Vater Christian Hochleitner, sondern die gesamte tschechische Hirsch-Mannschaft sowie eine Reihe slowenischer Kollegen hinter sich gelassen.

Im Hirschrufen sind natürliche Hilfsmitten erlaubt. So verwenden die Weidmänner Widder-Hörner oder Triton-Muscheln, um die Resonanz der Rufe zu verstärken. Auch Plastik-Rohre oder sogar Gartenschläuche finden bei diesem Wettkampf Verwendung.



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