Seen (fast) ausgebucht

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Seen (fast) ausgebucht

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Last-minute-Urlaube in der Heimat sind kaum zu haben. Alle wollen an die Seen.

Wien. Turbo-Start für den Tourismus. Morgen ist der letzte Schultag für die Schüler im Osten Österreichs, eine Woche später gehen die Ferien auch für den Rest los (insgesamt sind es 1,1 Mio. Schüler). Schon diese Woche wird die große Urlaubs-Karawane losziehen. Die Autofahrerclubs warnen bereits vor starkem Verkehr.

Ausgebucht. Trotz Teuerung, Pandemie und Krieg: laut einer Studie der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wollen 60% der Österreicher heuer auf Urlaub fahren. Etwa die Hälfte davon (46% oder knapp 2,5 Millionen Menschen) bleiben in der Heimat. Österreich ist somit unser aller liebstes Urlaubsland.

Es zieht viele einerseits in die Berge: „Wir sind bis September ausgebucht“, sagt etwa Maria Hauser vom berühmten Stangl­wirt in Going (Tirol).

Aber der absolute Haupt-Trend sind die Seen. „Wir sind ausgebucht. Bis mindestens Ende August – ein ausgezeichneter Sommer“, hört man etwa aus dem Seehotel Lackner am Mondsee.

Wer an einen See will, muss schnell buchen

Bummvoll. Auch am Attersee (OÖ) sind die Häuser bummvoll. Wer hier die erste Augustwoche verbringen will, muss sich extrem beeilen, 91 Prozent der Unterkünfte sind laut booking.com voll. Velden am Wörthersee (K.) ist ebenso praktisch ausgebucht: 88% der Zimmer sind voll.

Lieblings-Ziele. Laut ÖHV-Umfrage sind unsere gefragtesten Bundesländer Kärnten (33,7%), Steiermark (31,5%) und Salzburg (21,1%).

Übrigens: Schon der Mai war sehr gut gebucht. Laut aktueller Auswertung der Statistik Austria waren 7,16 Millionen Nächtigungen gebucht – fast so viele wie im Mai 2019, also noch vor der Pandemie.

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