Die Dauer der Sperre ist derzeit noch nicht absehbar. Der ARBÖ rät weiträumig auszuweichen.
Salzburg. Ein brennender Sattelschlepper im Brentenbergtunnel auf der A10 Tauernautobahn in Salzburg sorgte am gestrigen Freitag, gegen 18:00 Uhr, zwischen Golling und dem Knoten Pongau für eine Totalsperre. Der Lkw, der mit leerem Verpackungsmaterial beladen war, stand in Vollbrand. Die Autobahn musste gestern aus Sicherheitsgründen bis 23:00 Uhr vollständig gesperrt werden. Seit dem Vorfall ist die Fahrtrichtung Salzburg weiterhin gesperrt, berichtet der Verkehrsclub ARBÖ.
Sperre sorgt für 15 Kilometer Stau
Am heutigen Samstag kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen: Der Rückstau beträgt aktuell mehr als 15 Kilometer, Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von etwa drei bis vier Stunden rechnen.
Der ARBÖ rät: "Weiträumig ausweichen, ebenfalls in den nächsten Tagen in Richtung Salzburg. Wenn möglich über das Kleine Deutsche Eck oder über Oberösterreich ausweichen." Laut dem Verkehrsclub sei die Dauer der Sperre derzeit noch nicht absehbar, da neben umfangreichen Aufräumarbeiten auch notwendige Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn und des Tunnels durchgeführt werden müssen.
Achtung vor Glatteis
Unabhängig vom aktuellen Ereignis auf der A10 ist in vielen Teilen Österreichs aufgrund der anhaltenden winterlichen Witterung mit erschwerten Fahrbedingungen zu rechnen. In mehreren Regionen gelten Schneekettenpflichten, zudem besteht aufgrund der Minustemperaturen erhöhte Gefahr durch Blitzeis. "Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden eindringlich ersucht, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen", informiert der ARBÖ.