Steirerin (55) "massiv zu Tode gewürgt"

Frohnleiten

Steirerin (55) "massiv zu Tode gewürgt"

Obduktion ergab "massive Gewalteinwirkung" und Kampfspuren.

Jene 55-jährige Steirerin, die am Dienstag tot im Schlafzimmer ihres Hauses in Frohnleiten (Bezirk Graz-Umgebung) aufgefunden wurde, war den Erstickungstod gestorben. Wie es am Mittwoch nach der Obduktion hieß, war die Frau "massiv zu Tode gewürgt" worden - davor hatte sie sich gewehrt. Der mutmaßliche Täter, der Lebensgefährte, ist in Haft und will sich nach wie vor an nicht erinnern können.

"Es war eine massive Gewalteinwirkung, nicht nur mit den Händen, sondern offenbar auch mithilfe eines aufgestützten Oberarms", erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, Hansjörg Bacher, das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Obduktion. Die Frau war zehn bis zwölf Stunden vor ihrer Auffindung, also in der Nacht auf Dienstag, gestorben. Sie war nicht im Schlaf erstickt worden, wie zunächst vermutet wurde. "Es hat einen Kampf gegeben, wie die Spuren zeigten", so Bacher.

Nachdem der mutmaßliche Täter mit den Ergebnisse konfrontiert worden ist, soll darüber entschieden werden, ob eine Tatrekonstruktion durchgeführt wird oder nicht. Bisher hatte der 39-jährige Tschetschene russischer Staatsbürgerschaft, der seit fast zehn Jahren in Österreich lebte, kein Motiv genannt. Er konnte oder wollte sich auch an die Tat selbst und die Zeit danach - bevor er Dienstagfrüh in Graz auf einer Parkbank aufwachte und sich auf der Polizeiinspektion Schmiedgasse meldete - nicht erinnern.

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