Jugendschutz: Nagl wehrt sich

Graz

Jugendschutz: Nagl wehrt sich

Nagl freut sich über 2.000 Stimmen, Schickhofer sieht die Gesamtverantwortung.

Rund 2.000 Grazer haben innerhalb einer Woche die vom Grazer ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl gestartete Online- Petition gegen die geplante Novelle des Jugendschutzgesetzes unterzeichnet. „Damit ist in sehr kurzer Zeit bereits ein sehr klares Meinungsbild über die in Diskussion stehende Ausdehnung der (unbegleiteten) Ausgehzeit für 14- bis 16-Jährige deutlich erkennbar“, heißt es in einer Aussendung. Protest zwecklos. Aus dem Büro des zuständigen SPÖ-Landesrates, Michael Schickhofer, heißt es: „Wir nehmen alle besorgten Bürger ernst, aber es gibt eine Gesamtverantwortung für die Steiermark und die Steirer werden durch den Landtag repräsentiert und da haben sich alle Parteien, auch die ÖVP, für das Gesetz ausgesprochen.“ Noch dazu werde man „den Konsens mit sieben Bundesländern nicht über Bord werfen“.

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