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Felsbrocken

Sprengung traf Haus: Mädchen verletzt

Nach der Sprengung an der L562 krachten Steine in ein Wohnhaus.

Vergangene Woche wurde die L562 in Schönberg-Lachtal (Bezirk Murau) durch einen Felssturz verschüttet. Seither finden Räumungsarbeiten und Sprengungen statt, um die Straße wieder risikolos befahrbar zu machen.

Auch am Dienstag wurde wieder gesprengt – doch diesmal kam es zu einem Zwischenfall: Durch die Wucht der Detonation fielen im Umkreis von 100 Metern Gesteinsbrocken zu Boden. Ein Teil der Steine traf ein etwa 40 Meter tiefer stehendes Wohnhaus. Die herabfallenden Brocken durchschlugen das Dach und ein im ersten Stock gelegenes Dachfenster. Genau hinter diesem Fenster spielte zu diesem Zeitpunkt ein elfjähriges Mädchen – das Kind wurde von einem Stein am Oberschenkel getroffen und leicht verletzt.

Am Mittwoch erstattete die Familie Anzeige bei der Polizei. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, soll jetzt von einem Sachverständigen geprüft werden. Das könnte sich auch auf die geplante Freigabe für die L562 auswirken – heute Abend sollte die Straße zumindest halbseitig für den Verkehr geöffnet werden, die endgültige Verkehrsfreigabe soll im Laufe der nächsten Woche erfolgen. Nach dem Vorfall bei der Sprengung könnte es aber zu Verzögerungen kommen.



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