Steirerin wurde zur lebenden Fackel

Beim Rauchen

Steirerin wurde zur lebenden Fackel

Eine 54-Jährige hat sich am Dienstag im steirischen Wagna unabsichtlich beim Rauchen selbst angezündet und schwere Verletzungen erlitten.

Nach ersten Erhebungen der Polizei dürfte sich die Frau im Garten eine Zigarette angezündet haben. Wie die Beamten vermuten, dürfte das Feuerzeug beim Einstecken in die Tasche ihrer Mantelschürze weitergebrannt haben. Die Kunststofffasern der Kleidung fingen sofort Feuer, die Frau stand lichterloh in Flammen. Sie lief etwa 40 Meter schreiend zurück zum Haus. Dort löschte ihr Vater die brennende Tochter mit einem Feuerlöscher, anschließend rissen die Eltern der Frau die verbrannte Kleidung vom Leib.

Der Notarzt versetzte die 54-Jährige an Ort und Stelle in künstlichen Tiefschlaf. Da man die Frau laut Polizei aufgrund der schweren Verbrennungen im LKH Graz nicht behandeln konnte, musste sie nach Wien geflogen werden. Die Eltern erlitten bei der Rettungsaktion ebenfalls Verletzungen.

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