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Happy End

Viereinhalbjähriger Ausreißer mit Zug unterwegs

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Ein kleiner, vierjähriger "Weltenbummler" rannte seiner Mutter in Graz davon, konnte in Wr. Neustadt dann jedoch wieder gefunden werden.

Weit, weit fort wollte offenbar ein viereinhalb Jahre alter Bub aus Graz, wie "Kleine Zeitung" und "Steirerkrone" in ihren Montag-Ausgaben berichteten. Der Kleine hatte sich am Sonntagnachmittag im Schlosspark von Eggenberg in Graz selbstständig gemacht und war seinen Eltern entwischt. Zielstrebig nahm er die Straßenbahn zum Hauptbahnhof und setzte sich in einen Zug nach Wien. In Wiener Neustadt stieg er aus, schließlich wurde eine Frau auf den Kleinen aufmerksam und verständigte die Polizei. Der Bub überstand sein Abenteuer unverletzt und quietschevergnügt.

Keine Lust am Spatziergang
Der Vierjährige hatte am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr keine rechte Lust zu dem Spaziergang im Park, bestätigte die 33 Jahre alte Mutter. Also habe sie zu ihm gesagt, er solle "halt hinten bleiben" - in der Hoffnung, dass er dann gleich nachkomme. Als sie sich wieder nach ihrem Sohn umgedreht habe, war der plötzlich weg. Die verzweifelte Frau suchte nach ihrem Filius, der war aber zu dem Zeitpunkt schon schnurstracks "unterwegs". Die alarmierte Exekutive rückte sogar mit einem Suchhund aus, bis aus Wiener Neustadt die erlösende Information von der dortigen Polizeiinspektion kam.

Versteckspiel mit Beamten
Am Bahnhof der niederösterreichischen Stadt hatte eine Frau den Buben bemerkt und die Polizei verständigte. Auf der Polizeiinspektion fühlte sich der Knabe sehr wohl, wie die "Kleine Zeitung" berichtete: "Wir haben ihm etwas zu jausnen und zu trinken gegeben und er hat mit den Beamten verstecken gespielt", so ein Polizist. Am Abend konnte der Mini-Weltenbummler dann wieder seiner erleichterten Mutter übergeben werden.

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