Fall Lucile: Studentin von Nazi erschlagen?

Mord-Ermittlungen

Fall Lucile: Studentin von Nazi erschlagen?

DNA-Probe soll Klarheit bringen: Parallelen zu Mord an Franziska (12).

Die Tiroler Polizei versucht es derzeit als Routine darzustellen, dass bei der Suche nach dem Mörder der Studentin Lucile K. (die Anfang Jänner in Kufstein erschlagen wurde), jetzt auch ein Fall aus dem benachbarten Bayern unter die Lupe genommen wird. Dort wurde am 16. Februar in Neuburg an der Donau die Leiche der 12-jährigen Franziska in einem Baggersee gefunden.

Der mutmaßliche Täter Stefan B. konnte rasch ausgeforscht werden (siehe unten). Der Arbeitslose und erst kürzlich aus der Haft Entlassene ist ein notorischer Gewalttäter, Neo-Nazi und Tuning-Fan.

NPD-Fan hatte Kontakte zu Rassisten in Tirol
Der 26-Jährige hat eine Facebook-Gruppe „Nationale Vereinigung“ gegründet, ist Fan der Nazi-Partei NPD und pflegt auch Kontakte zur österreichischen rechten Szene, speziell zur antimuslimisch-rassistischen Gruppe Patrioten Österreichs“. Was den Schläger und Sexualstraftäter für unsere Behörden überdies so interessant macht:

Tatwaffe: Wagenheber
 des Tuning-Bastlers
Stefan B. war am Tag, als Lucile starb, nicht in Haft und die Verletzungen an Lucile sind ebenso heftig wie die an Franziska. Er war als Autobesitzer sehr mobil und dürfte als Tuning-Bastler auch über eine Hydraulikpumpe, mit der die 20-jährige französische Studentin Lucile am Innufer erschlagen wurde, verfügt haben. Und: Er sieht der Phantomzeichnung sehr ähnlich. Jetzt muss nur noch seine DNA passen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
 

Letztes SMS der getöteten Schülerin: "Ein Auto verfolgt mich"

„Hier ist ein grünes Auto. Das verfolgt mich!“ Das waren laut Bild Zeitung die letzten Worte, die Franziska O. (12), aus Möckenlohe bei Neuburg an der Donau in ihr Handy tippte. Ein Hilferuf an ihre Freundin. Wenige Stunden später lag sie tot in einem Baggerteich. Die Polizei muss den Eltern die traurige Nachricht überbringen – auch, dass das Mädchen Opfer einer Sexualstraftat gewesen ist: „Sie war ein Zufallsopfer“, sagen die Beamten. Das gilt auch für Lucile K., die wenige Wochen zuvor möglicherweise vom selben Täter getötet wurde.

Diashow: Erste heiße Spur im Mordfall Lucile

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Ein Phantombild des Verdächtigen
Eisenrohr als Mordwaffe
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Ein Phantombild des Verdächtigen
Eisenrohr als Mordwaffe
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Ein Phantombild des Verdächtigen
Ein Phantombild des Verdächtigen

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