Felbertauern: Auto unter Stein-Lawine begraben

Osttirol

Felbertauern: Auto unter Stein-Lawine begraben

Steinlawine verschüttete die Felbertauernstraße - Dramatische Suche nach Verschütteten.

Robert P. (43) war der Letzte, der die zwei Personen im Auto mit Wiener Kennzeichen sah: Es war 1.36 Uhr nachts, als der Holländer auf der Felbertauernstraße von den Wienern überholt wurde. Um 1.38 Uhr fuhr P. durch die Schildalmgalerie auf der Südseite der Felbertauernstraße, als 35.000 Kubikmeter Geröll 95 Meter der Galerie zerstörten.

Gestein zu locker: Suche nach Verschütteten nicht möglich
Robert P. hatte Glück und konnte rechtzeitig umdrehen. Via Notruf alarmierte er die Polizei – von den Wienern fehlte Dienstagnachmittag aber jede Spur. „Wir hoffen, dass sie vor der Galerie noch abgebogen sind, das ist theoretisch möglich“, sagt die Polizei. Eine Suche nach möglichen Verschütteten war laut Geologen aufgrund der sehr lockeren Gesteinsmassen zu gefährlich. „Wir können nicht einmal mit Hunden suchen. Es sieht aus wie nach einem Erdbeben.

Vielleicht müssen wir sprengen“, sagt Matreis Bürgermeister Andreas Köll zu ÖSTERREICH. Die Felbertauernstraße bleibt eineinhalb Wochen gesperrt. Die Polizei bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe – Hinweise an Tel.-Nr. 059/133/7234 110.

(prj)

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