Party-Skandal

Kitz-Bars: Eine Woche Sperre!

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Aktion scharf: Ab heute ist die Außen-Gastronomie in der Gamsstadt verboten.

Kitzbühel. Kitzbühel ist diese Woche wieder Zentrum der Skiwelt – drei Rennen am Hahnenkamm. Im Vorfeld sorgte der Nobelort ­allerdings für Negativ-Schlagzeilen. Runtastic-Gründer und Multimillionär Florian Gschwandtner ließ es in einem Après-Ski-Lokal am Hahnenkamm ordentlich krachen – oe24 berichtete.

Ermittlungen. Die von ihm selbst per Video gepostete Party könnte Folgen haben: Die Gesundheitsbehörde hat Ermittlungen aufgenommen. Es drohen saftige Strafen.

Video zum Thema: Après-Party von Startup-Millionär in Kitzbühel sorgt für Unmut

Kontrolle. Mit Après-Ski ist jetzt sowieso Schluss: Ab heute ist die Außengastronomie geschlossen. Der Betrieb der Hahnenkammbahn wird an den Abenden des Rennwochenendes eingestellt. Bezirkshauptmann Michael Berger „fährt mit allem auf“: Polizeibeamte patrouillieren „in Dauerschleife“ durch Après-Ski- Lokale, Bars und Restaurants.

Hotspot. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Kitz laut AGES bei 3.638,1. In der Innenstadt gilt eine FFP2-Maskenpflicht im Freien, auch wenn der Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann. Zu den Rennen sind 1.000 Gäste, meist VIPs, zugelassen – bei den Trainingsfahrten dürfen 1.000 Fans zusehen, ihnen werden Sitzplätze zugewiesen. In früheren Jahren waren 50.000 Fans an Ort und Stelle.

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