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Mit Bierflasche

Marokkaner-Streit endet in einem Blutbad

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Das rabiate Duo wurde nur mit Mühe und Not ins Spital zur Behandlung gebracht

Brutal: In der Nacht auf Mittwoch gerieten sich zwei Marokkaner (17 und 20 Jahre) beim Innsbrucker Hauptbahnhof in die Haare. Nach einem kurzen Wortduell zückte der 20-jährige Streithahn plötzlich eine abgebrochene Bierflasche und stach damit auf den 17-Jährigen ein. Blutüberströmt sackte das Opfer mit schweren Schnittverletzungen am Kopf und am linken Unterarm zusammen.

Drogen-Fehde
Der Hintergrund der Tat ist noch nicht geklärt, die Polizei vermutet aber Streit innerhalb der Drogenszene. Wie berichtet, haben Nordafrikaner seit 2004 den Handel mit Haschisch und Kokain in Innsbruck in der Hand. „Da passiert es schon ab und zu, dass sich die in die Haare bekommen und ihren Streit so austragen“, kommentiert Polizei-Oberstleutnant Martin Kirchler.

Schwieriger Einsatz
Weil sich Opfer und Täter derart aggressiv gegenüber der herbeieilenden Polizei verhielten, hatten es auch die Sanitäter schwer, das Duo zu verarzten und ins Spital zu verfrachten. „Die beiden werden noch mal einvernommen, denn bisher schweigen sie“, heißt es von der Polizei.

Verhaftungswelle
Wie berichtet, hatte die Polizei am vergangenen Oster-Wochenende drei Marokkaner verhaftet. Einer gab den Verkauf von 200 Gramm Haschisch zu, die beiden anderen wollten mit einem Messer eine Lederjacke rauben.

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