Skigruppe wurde zwei Mal (!) gerettet

Unbelehrbar

Skigruppe wurde zwei Mal (!) gerettet

Skitour von vier Salzburgern löst bei Polizei und Bergrettung Kopfschütteln aus.

Vier Salzburger (27 bis 49 Jahre) wollten am Sonntag vom Lucknerhaus (1.290 Meter) auf den Großglockner. Gegen 13 Uhr konnte ein 40-Jähriger wegen Knieschmerzen und Kreislaufproblemen nicht mehr weiter. Ein ÖAMTC-Heli holte ihn.

Seine Kameraden gingen weiter, blieben aber gegen 17 Uhr auf 3.730 Metern Höhe im hüfthohen Schnee stecken und riefen noch einmal nach Hilfe. Pilot Hans Schlager und Flugretter Paul Gruber von der Flugpolizei Innsbruck riskierten Kopf und Kragen und retteten die drei in der Dunkelheit mit einem 20 Meter langen Bergetau. „Das war eine Spitzenleistung“, so ein Alpinpolizist anerkennend. „Das darf man nicht überbewerten, ungewöhnlich war nur die Dunkelheit“, zeigt sich der Flugretter bescheiden.

Zahlen müssen die Salzburger den Einsatz nicht. „So etwas sollte aber nicht zur Gewohnheit werden“, meint ein Beamter.

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