Unwetter in Tirol

Umgestürzte Bäume legen Verkehr lahm

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Auch der Bahnverkehr wurde behindert.

Unwetter haben Montag früh in Teilen Nordtirols Schäden angerichtet. Betroffen war vor allem das Tiroler Unterland. Umgestürzte Bäume verlegten Straßen und behinderten den Bahnverkehr. Zudem herrschte auf einigen höher gelegenen Straßen Schneekettenpflicht.

Auf der Bahnstrecke zwischen Scharnitz und Seefeld kappte ein umgestürzter Baum die Oberleitung. Die Verbindung war vorerst bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Ebenfalls unterbrochen wurde eine Stromleitung zwischen Zell am Ziller und Gerlos (Bezirk Schwaz). Gerlos blieb rund eine Stunde ohne Stromversorgung.

So geht's mit dem Wetter weiter

Von der Schneekettenpflicht betroffen waren die Ötztal Straße (B186) zwischen Untergurgl und dem Timmelsjoch und Lechtalstraße (L198). Die Kettenpflicht für die Hahntennjochstraße und die Arlbergstraße (L197) konnten bis zu Mittag wieder aufgehoben werden.

Wo es sonst noch zu Verkehrsbehinderungen kommt

In Südtirol lag die Schneefallgrenze um die 1.500 m. Nach Angaben der Verkehrsmeldezentrale in Bozen war für höhere Fahrten über Berg-und Passstraßen Winterausrüstung "unbedingt" erforderlich

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Wintereinbruch Anfang Oktober in Österreich. Nicht nur Zürs am Arlberg (Bild) erhielt am Montag einen Zuckerguss. In den nächsten Tagen wird es Schritt für Schritt kälter. Am Donnerstag ist sogar in den Landeshauptstädten eine dünne Schneedecke möglich.

Die Autofahrer mussten sich in Westösterreich auf winterliche Fahrverhältnisse einstellen.

Schneeketten anlegen hieß es nicht nur für diesen LKW-Fahrer in Zürs am Arlberg. Schneekettenpflicht (auch für PKW-Lenker) galt am Montag für die Arlbergstraße, die Lechtalstraße und die Silvretta-Hochalpenstraße.

Die Schneeräumfahrzeuge mussten bereits ausrücken.

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