Von Feuerwehr gerettet

Trächtige Kuh "Grete" stürzte in Schacht

Mit Muskelkraft wurde das 800 Kilogramm schwere Rind geborgen.

Zu einer schweißtreibenden Tierrettung sind am Sonntag die Feuerwehren Jagerberg und Wetzelsdorf im Bezirk Feldbach gerufen worden: Eine Landwirtin hatte um Hilfe gebeten, da ihre hochträchtige Kuh "Grete" im Stall in einen etwa ein Meter tiefen sogenannten Schwemm-Entmistungsschacht gestürzt war. Mit Spezialrettungsgurten wurde das rund 800 Kilogramm schwere Rind "mit größtmöglicher Sorgfalt Zentimeter um Zentimeter mit reiner Muskelkraft aus ihrer misslichen Lage befreit", so ein Feuerwehrsprecher.

 Kurz nach 6.00 Uhr hatte die Landwirtin aus Unterzirknitz in der Gemeinde Jagerberg im Bezirk Feldbach beim Betreten des Rinderstalles entdeckt, dass "Grete" in den Schacht gestürzt war, feststeckte und nicht mehr von selbst heraussteigen konnte. 25 Mann der alarmierten Feuerwehren rückten zur Tierrettung aus, auch freiwillige Helfer fanden sich ein. Der ebenfalls herbeigerufene Tierarzt verabreichte dem Rind - das in etwa einer Woche ein Kalb gebären soll - zur Stressbewältigung und Beruhigung eine Infusion. Mit vereinten Kräften gelang es den Männern schließlich, die Kuh aus der Grube zu hieven.

Nach derzeitigem Informationsstand sei davon auszugehen, so ein Feuerwehrsprecher, dass sowohl "Grete" als auch ihr ungeborenes Kalb den Zwischenfall unbeschadet überstanden haben. Wie die Landwirtin vermutete, dürfte eine andere Kuh beim Verlassen des Rinderstalles in Richtung Weide mit den Hörnern das Abdeckgitter versetzt haben, so dass "Grete" in weiterer Folge in den Schacht gestürzt war.

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