Unfälle im Ausland: ÖAMTC ist im Dauereinsatz

Täglich 800 Anrufe

Unfälle im Ausland: ÖAMTC ist im Dauereinsatz

Insgesamt wurden vier Rücktransporte mit Verletzten durchgeführt.

Eine schwer verletzte Sechsjährige ist am Wochenende mit dem Ambulanzjet aus Bosnien-Herzegowina heimgeholt worden. Das Mädchen war mit seiner Familie aus Oberösterreich bei Verwandten in Sarajevo auf Urlaub. Beim Spielen erlitt die Sechsjährige Verbrennungen zweiten Grades an 50 Prozent der Körperoberfläche. Sie wurde mit ihrer Familie zur weiteren Versorgung zurück nach Österreich geflogen. Insgesamt waren am vergangenen Wochenende Ambulanz-Jets des ÖAMTC vier Mal im Einsatz, berichtete der Club am Montag in einer Aussendung.

Ein Niederösterreicher wurde beim Schwimmen in Albanien von einem Jet-Ski "überfahren". Der 33-Jährige wurde mit Halswirbelbrüchen in ein albanisches Krankenhaus eingeliefert. Nach der Erstversorgung in einem albanischen Krankenhaus wurde der Patient vom ÖAMTC zur weiteren Behandlung ins AKH Linz geflogen, dort wurde er notoperiert.

Auch für zwei Wiener endete der Urlaub im Ambulanzjet. Ein 56-jähriger sprang auf Malta von einer Klippe aus rund 15 Metern Höhe ins Meer. Dabei zog er sich einen Brustwirbelbruch zu. Eine 48-jährige Wienerin klagte während des Urlaubs in Großbritannien über Schwierigkeiten beim Gehen. Auch sie wurde zurückgeflogen, in Österreich wurde bei der Frau laut ÖAMTC eine schwere Krankheit diagnostiziert.

Bis zu 800 Anrufe gehen täglich bei der Schutzbrief-Nothilfe ein, so der ÖAMTC. "Allein vergangenen Samstag und Sonntag hat der ÖAMTC aus dem In- und Ausland weitere 20 Krankenrücktransporte, teils mit Krankenwagen, teils per Linienflug, organisiert", schilderte Michael Tagunoff, Leiter der Schutzbrief-Nothilfe. Zusätzlich wurde unter anderem 420 Mal Pannenhilfe im Ausland geleistet, es gab 119 Fahrzeugabschleppungen, 101 Fahrzeugrückholungen, 143 Heimreisen (größtenteils per Mietwagen) sowie 58 Übernachtungen, die vom ÖAMTC organisiert wurden.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten