Prinz Friso / Uniklinik Innsbruck

Vorarlberg

Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

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Nobel-Hotelier und Prinzen-Freund Florian Moosbrugger (42) ist offiziell „Beschuldigter“.

Der Vater baut das Haus, der Mutter Sorge füllt es aus, heißt es im Poesiealbum. Das Lawinendrama um Prinz Friso (43) ist auch eine Tragödie für zwei Familien und vor allem für zwei starke Mütter: Königin Beatrix (74) und die Seniorchefin des Hotels Gasthof Post in Lech, Kristl Moosbrugger.

Königs-Familie besucht Prinz Friso

Der Hof-Etikette folgend äußert sich die Königin nicht öffentlich zum tragischen Lawinen-Unfall, der seit Freitag der Vorwoche ihr Land in Atem hält. Dennoch hält sie mit ihren Gefühlen nicht hinter dem Berg: Sie trägt demonstrativ schwarz, um der Sorge um ihren zweiten Sohn Ausdruck zu verleihen. Sie fuhr auch am Dienstag mit Frisos Gattin Mabel Wisse von Lech in die Uni-Klinik Innsbruck und hielt die Hand ihrer Schwiegertochter fest umklammert.

Auch Kristl Moosbrugger leidet mit der königlichen Familie: Sie ist seit Jahrzehnten mit dem Königshaus eng verbunden. Ihr Sohn Florian (42) ist seit frühester Kindheit an mit Prinz Friso befreundet. Die beiden waren auch gemeinsam unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

Kristl Moosburger bangt aber auch um ihren Florian. Gegen diesen ermittelt die Staatsanwaltschaft Feldkirch wegen des Verdachts der fahrlässigen schweren Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen.

Bekanntheit des Opfers ist für Justiz kein Kriterium
Der Nobel-Hotelier ist offiziell „Beschuldigter“ – für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Ermittlungsergebnisse werde es erst in einigen Wochen geben, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Heinz Rusch zu ÖSTERREICH: „Der Bekanntheitsgrad des Opfers hat auf das Verfahren keinen Einfluss.“

In diesen schweren Stunden halten die Mütter zusammen: „Sie hat menschlich so großartig reagiert, dass man nur dankbar sein kann“, sagte Kristl Moosbrugger über die Königin zum ORF: „Sie hat ihn (Florian Moosbrugger– Anm.) in den Arm genommen und getröstet.“

Zu Frisos Zustand gab es am Dienstag keine neuen Mitteilungen. Damit gilt weiter: Sein Zustand ist stabil, er ist aber weiterhin in Lebensgefahr.“ Erstmals spekulierten holländische Medien aber offen über bleibende Hirnschäden, da Friso 23 Minuten unter der Lawine lag.

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17:05 Uhr: Mögliche Ergebnisse
Für das Ende der Untersuchung gibt es drei mögliche Szenarien: Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage, der Fall wird abgeschlossen oder es sind weitere Untersuchungen nötig.

16:49 Uhr: Untersuchungen dauert "mehrere Wochen"
Die Staatsanwaltschaft gab am Dienstag bekannt, dass die Untersuchung des Unfalls von Prinz Friso "mehrere Wochen" andauern wird.

16:21 Uhr:
"Es muss - besonders unter jungen Leuten - richtig sexy werden, sich mit Schnee, Wind und Wetter aktiv und konstruktiv auseinanderzusetzen", so Franz Lindenberg, Präsident des ÖBRD. Er schlug vor, dass große Skigebiete im Winter jeweils zwei oder drei staatlich geprüfte Berg- und Skiführer anstellen sollten.

16:09 Uhr: Bergrettung fordert neue Konzepte
Angesichts der derzeitigen Diskussion um alpine Sicherheit forderte der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD) am Dienstag neue Konzepte für Tourismuswerbung. Damit sollen Wintersportler besser auf die Gefahren des winterlichen Gebirges vorbereitet werden.

15:41 Uhr: Buch verschoben
Der Schriftsteller Thomas Ross hat sich aufgrund des Unglücks entschlossen sein Buch-Projekt zu verschieben. In dem Buch kommt der Kronprinzessin Mabel eine wichtige Rolle zu.

15:09 Uhr: Trübe Stimmung in Lech
Auch im Hotel der Königsfamilie in Lech bestimmt der schreckliche Unfall das Geschehen. Die Atmosphäre ist von Traurigkeit bestimmt.

14:41 Uhr: Wieder Lawinen-Opfer
Die Lawinen-Gefahr in den Bergen ist immer noch hoch. Im Tiroler Navistal gibt es den nächsten Toten zu beklagen.

14.14 Uhr: Gleiche Zeit, gleicher Ort - neuer Tag
Fast schon zur Routine geworden sind die Besuche von Königin Beatrix und ihrer Schwiegertochter Mabel in Innsbruck. Seit Samstag kommen sie gegen Mittag im Autokonvoi aus Lech.

13.46 Uhr: Geringeres Medieninteresse in Innsbruck
Am Dienstag verfolgten etwa 15 Journalisten und vier Kamerateams die Ankunft von Königin Beatrix und ihrer Schwiegertochter Mabel bei der Uni-Klinik.

13.26 Uhr: Auch am Dienstag: Kein offizielles Bulletin
Die Innsbrucker Klinik verweist bezüglich des Friso-Zustands auf die offiziellen niederländischen Stellen. Dort die bekannten Worte: "stabil" - aber weiterhin nicht außer Lebensgefahr.

13.24 Uhr: Enttäuschung - keine neuen Nachrichten zu Frisos Zustand
Keine Neuigkeiten gibt es von Seiten der Uni-Klinik Innsbruck, ob Prinz Johan Friso bei dem Lawinenunglück bleibende Schäden erlitten hat.

13.17 Uhr: Wo ist eigentlich...
der Rest der königlichen Familie? Frisos Brüder Willem-Alexander und Konstantijn sind in Lech bei den Kindern. Sie bedankten sich am Vortag für die Anteilnahme, wollten jedoch in Ruhe gelassen werden.

13.14 Uhr: Nicht immer waren Königin Beatrix und ihre Schwiegertochter ein Herz und eine Seele - nun sind sie in der Sorge um Prinz Friso vereint.

Alle Bilder von der Ankunft der beiden Frauen bei der Uni-Klinik Innsbruck am Dienstag in der oe24-Diashow

Königin Beatrix und Schwägerin Mabel

Zwei Frauen - in Sorge vereint.

...am Dienstag bei ihrer Ankunft bei der Uni-Klinik Innsbruck. Seit Samstag kommen die Frauen jeden Tag, um Prinz Friso zu besuchen.

Frisos Ehefrau Mabel legt wie schon am Vortag den Arm um ihre Schwiegermutter.

Nicht immer war zwischen den beiden alles eitel Wonne. Wegen seiner Heirat mit der bürgerlichen Mabel musste Friso auf jeglichen Thronanspruch verzichten.

Nun sind die zwei Frauen in der Sorge um Prinz Friso vereint - und wirken dabei stark wie nie.

 

12.59 Uhr: Beatrix und Mabel bei der Ankunft in Innsbruck
Erneut haben die beiden die 120 Kilometer Fahrt von Lech auf sich genommen, um Prinz Friso beizustehen - auch wenn er sie im Koma nicht hören kann.

© Reuters
Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

©Reuters

12.52 Uhr: Königin Beatrix und Ehefrau Mabel wieder bei Friso
Die niederländische Königin Beatrix und ihre Schwiegertochter Mabel sind am Dienstag wieder an der Innsbrucker Universitätsklinik eingetroffen, um Prinz Friso auf der Intensivstation zu besuchen. Sie reisten per Autokonvoi aus Lech an, wo die Familie ihren Winterurlaub verbringt.

12.29 Uhr: Ein Blick auf die Uni-Klinik Innsbruck - vom Friedhof nebenan
Prinz Friso liegt hier in der Un-Klinik von Innsbruck im Koma. Das Foto zeigt im Vordergrund den Friedhof nebenan.

© oe24
Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

©Reuters

12.12 Uhr: Das ist die Uni-Klinik Innsbruck
Hier liegt Prinz Friso im künstlichen Tiefschlaf- in keinem Privatzimmer, wie holländische Medien berichten. Die Sicherheitsvorkehrungen sind jedoch bereits am Samstag deutlich erhöht worden

Das ist die Uniklinik Innsbruck

11.44 Uhr: Der Journalistenandrang vor der Innsbrucker Uni-Klinik wird geringer. Es sind nun vor allem holländische Medien vor Ort.

11.25 Uhr: Unterkühlung könnte Frisos Gehrin retten
Wenn es nach einigen Experten geht, könnte die Unterkühlung von Friso - er hatte gerade noch 32 Grad Körpertemperatur - die Rettung für sein Gehirn sein. Dieses braucht bei geringerer Körpertemperatur weniger Sauerstoff. Friso war 20 Minuten ohne Luft gewesen.

11.17 Uhr: Friso löste Lawine auf bereits befahrenem Hang aus
Hotel Post-Wirtin Kristl Moosbrugger berichtet holländischen Medien, dass Friso und ihr Sohn in einen Hang eingefahren wären, der bereits verspurt gewesen sei.

Drama um Prinz-Friso: Hier ging Lawine ab

Der genaue Unglücksort auf der Ski-Karte...

...Prinz Johan Friso war Freitagmittag beim Skifahren in Lech im Bereich Litzen in Richtung Zugertobel von einer Lawine verschüttet worden.

Nach dem Lawinenunglück ermittelt die Staatsanwaltschaft Feldkirch wegen "fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen.

Wie bzw. von wem das Schneebrett ausgelöst wurde, war vorerst unklar. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in Lech Lawinenwarnstufe 4 - "groß" - auf der fünfteiligen Skala.

Michael Manhart, Geschäftsführer der Skilifte Lech, schätzte am Samstag den Hang, in dem sich das Lawinenunglück mit dem niederländischen Prinzen ereignete, als gefährlich ein. "Der Hang ist 'heiß', es ist eine kurze, steile Böschung", sagte er.

Jemandem die Schuld für den Lawinenabgang zuzuweisen, "wäre völlig falsch", so Manhart. Die Entscheidung, im freien Skigelände in einen Hang einzufahren, liege bei jedem Einzelnen. im Bild: Prinz Frisos Schwägerin Prinzess Maxima mit den Kindern.

"Der Prinz war so oft in Lech, der weiß genau, was er macht", meinte Manhart, der für einen großen Teil des gesicherten Lecher Skigebiets die Verantwortung trägt.

Jetzt liegt Prinz Friso im Koma im Spital in Innsbruck.

Völlig unklar ist, wie schlimm seine Verletzungen sind.

 

11.13 Uhr: Florian Moosbrugger grub Friso mit eigenen Händen aus
Die rasche Hilfe durch seinen jahrzehntelangen Freund und Skigefährten Florian Moosbrugger könnte Prinz Friso das Leben gerettet haben. Moosbrugger soll ihn mit eigenen Händen aus dem Schnee gegraben haben.

11.02 Uhr: Königsfamilie lenkt Kinder mit Skifahren ab
Nur die jüngere Tochter von Prinz Friso - die 5-jährige Zaria - besuchte am Vortag ihren Vater im Spital. Der Rest der holländischen Royals geht weiter Skifahren. Vor allem, um die Kinder abzulenken.

© oe24
Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

Tapfer: Die 5-jährige Zaria stand ihrem Papa Prinz Friso im Krankenhaus bei. ©Reuters

10.55 Uhr: Mutter des Friso-Begleiters fand eigenen Sohn
Sie sei "einen Hang früher gefahren", sagte Kristl Moosbrugger, Mutter des Friso-Begleiters Florian Moosbrugger, am Montag in der ZIB2. Dann habe sie einen Menschen mit offenem Airbag gesehen - wie sich herausstellen sollte, war es ihr Sohn.

10.42 Uhr: Bleibende Schäden?
Die Ärzte sind weiterhin nicht sicher, ob Friso bleibende Schäden erlitten hat. Wer länger als 18 Minuten ohne Sauerstoff bleibe, läuft Gefahr, Folgeschäden zu erleiden - Friso lag 20 Minuten unter dem Schnee begraben.

10.39 Uhr: Beten und Hoffen
Die Familie Moosbrugger - Inhaber des 5-Sterne-Hotels Post in Lech - betet und hofft für Prinz Friso. Es gehe ihr "nicht gut", sagte die Seniorchefin Kristl Moosbrugger.

10.12 Uhr: Kristl Moosbrugger ist "sehr dankbar" für die Freundlichkeit von Königin Beatrix und die Art und Weise, wie sie mit der Angelegenheit umgeht. Die Mutter des verunglückten - aber unversehrten - Begleiters von Prinz Friso ist seit Jahrzehnten Gastgeberin der holländischen Königsfamilie.

© oe24
Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

Copyright: Kristl Moosbrugger

09.45 Uhr: Die Ehefrau von Prinz Friso zittert um ihren Mann
Mabel, die Gattin von Prinz Friso, muss seit Freitag um ihren Mann bangen.

oe24 hat für Sie die schönsten Bilder ihrer Ehe mit Prinz Friso in einer Diashow zusammengestellt.

So glücklich war Prinz Friso

...mit seiner Frau Mabel. Nun liegt er seit Freitag im Koma - ob sich die beiden jemals wieder in den Armen halten können?

 09.32 Uhr: Risikobereitschaft der Skifahrer hat zugenommen
Das berichtet der Leiter der Lecher Skilifte, Michael Manhart. Immer mehr Skifahrer würden im Freien Gelände Risiko auf sich nehmen. Auch in diesem Jahr habe die Risikobereitschaft zugenommen, so Manhart.

09.23 Uhr: Königin Beatrix gibt Begleiter keine Schuld
Sie gebe ihrem Sohn "keine Schuld in dem Sinn" sagte die Mutter des Begleiters von Friso, nachdem sie mit Königin Beatrix gesprochen hatte.

09.20 Uhr: Von Mutter zu Mutter - Königin Beatrix zeigt "menschliche Größe"
Sie habe "wahre menschliche Größe" im Umgang mit ihrem Sohn gezeigt, sagt die Mutter des Hoteliers Florian Moosbrugger, der mit Prinz Friso unterwegs war und sich dank eines Lawinen-Airbags retten konnte.

09.10 Uhr: Zwei Gottesdienste für Friso
"Wir haben in zwei Gottesdiensten - am Samstag und am Sonntag für Prinz Friso gebetet", sagt Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel.

© Reuters
Ludwig MUXEL

Betete für Hollands Prinz Friso: Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel. Copyright: APA

08.55 Uhr: Königin Beatrix zeigt Mitgefühl mit Begleiter ihres Sohnes
"Sie hat ihn in den Arm genommen und getröstet", berichtet die Mutter des 42-jährigen Hoteliers Florian Moosbrugger vom Mitgefühl der holländischen Königin Beatrix mit ihrem Sohn. Dieser war mit Prinz Friso am Freitag in den Lawinen-Hang eingefahren.

© privat
Prinz Friso: Lawine wird Justiz-Fall

Königliches Mitgefühl für den Hotel Post-Gastronomen Florian Moosbrugger: Königin Beatrix nahm ihn fürsorglich in den Arm. Copyright: privat

08.37 Uhr: Friso fuhr bei Lawinen-Warnstufe 4
Der Prinz war ein ausgezeichneter Skifahrer. Warum er im Gegensatz zu seinem Begleiter Florian Moosbrugger keinen Lawinen-Airbag trug. Dieser geriet wegen des Airbags nicht unter die Schneemassen.

08.20 Uhr: Vergangene Woche
starben in Österreich vier Menschen in Lawinen. Jährlich sterben in Österreichs Bergen im Durchschnitt 25 Menschen den eisigen Lawinen-Tod.

08.12 Uhr: Kommt Königin Beatrix auch heute zu Besuch?
Bisher war die holländische Königin seit Samstag jeden Tag an die Uni-Klinik Innsbruck gekommen - immer um die Mittagszeit.

Königin Beatrix in Innsbruck

Gestützt von ihrer Schwiegertochter Mabel kommt die holländische Königin Beatrix bei der Universitätsklinik Innsbruck an.

07.51 Uhr: Hollands Königsfamilie "zutiefst gerührt"
Auf der Homepage des niederländischen Königshauses bedankt sich die Königsfamilie für die Anteilnahme am Schicksal von Prinz Friso. Man sei "zutiefst gerührt", heißt es.

07.37 Uhr: Bleiben Prinz Friso Hirnschäden?
In Hollands Medien wird über mögliche bleibende Schäden am Gehirn von Prinz Friso gemutmaßt. Er war 20 Minuten unter der Lawine begraben - ohne Sauerstoff. Unbeteiligte Mediziner halten eine solche Schädigung für nicht unwahrscheinlich.

07.24 Uhr: Auch die Kinder von Prinz Friso leiden
"Die Kinder haben allmählich genug", berichtete der Nachrichtendienst der holländischen Königsfamilie.

07.10 Uhr: Die Sonne geht auf über der Uni-Klinik Innsbruck
Friso hat eine weitere Nacht überstanden. Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand werden erst im Tagesverlauf erwartet.

06.57 Uhr: Keine Sonderbehandlung für den Prinzen
Holländische Medien berichten, dass Friso nicht in einem Privatzimmer der Uni-Klinik Innsbruck untergebracht ist, sondern in einem Zimmer mit mehreren Patienten liegt.

06.34 Uhr: Der Prinz liegt weiterhin im Koma. Er ist "nicht außer Lebensgefahr", wie die Ärzte betonen. Sein Zustand im künstlichen Tiefschlaf sei derzeit jedoch stabil.

Drama um Prinz-Friso: Hier ging Lawine ab

Der genaue Unglücksort auf der Ski-Karte...

...Prinz Johan Friso war Freitagmittag beim Skifahren in Lech im Bereich Litzen in Richtung Zugertobel von einer Lawine verschüttet worden.

Nach dem Lawinenunglück ermittelt die Staatsanwaltschaft Feldkirch wegen "fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen.

Wie bzw. von wem das Schneebrett ausgelöst wurde, war vorerst unklar. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in Lech Lawinenwarnstufe 4 - "groß" - auf der fünfteiligen Skala.

Michael Manhart, Geschäftsführer der Skilifte Lech, schätzte am Samstag den Hang, in dem sich das Lawinenunglück mit dem niederländischen Prinzen ereignete, als gefährlich ein. "Der Hang ist 'heiß', es ist eine kurze, steile Böschung", sagte er.

Jemandem die Schuld für den Lawinenabgang zuzuweisen, "wäre völlig falsch", so Manhart. Die Entscheidung, im freien Skigelände in einen Hang einzufahren, liege bei jedem Einzelnen. im Bild: Prinz Frisos Schwägerin Prinzess Maxima mit den Kindern.

"Der Prinz war so oft in Lech, der weiß genau, was er macht", meinte Manhart, der für einen großen Teil des gesicherten Lecher Skigebiets die Verantwortung trägt.

Jetzt liegt Prinz Friso im Koma im Spital in Innsbruck.

Völlig unklar ist, wie schlimm seine Verletzungen sind.

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