Westenthaler-Bodyguard erhält Strafantrag

Prügel-Affäre

Westenthaler-Bodyguard erhält Strafantrag

Der Bodyguard von BZÖ-Chef Peter Westenthaler muss wegen der Prügel-Affäre in der Nacht nach der Nationalratswahl offenbar vor Gericht.

Laut einem "profil"-Bericht stellt das Landesgericht Wien dem Leibwächter kommende Woche einen Strafantrag zu. Mutmaßliche Delikte: Körperverletzung und Nötigung. Bei einer Verurteilung könnte der Bodyguard bis zu ein Jahr ins Gefängnis wandern.

Aus Lokal gezerrt und geschlagen
Bei der Prügel-Affäre geht es um eine vermeintliche Schlägerei, die sich bei einer Nachwahl-Feier vor dem Lokal "Stadl" zugetragen haben soll. Dabei wurde der Pressesprecher der wenige Tage davor aus dem BZÖ ausgetretenen Justizministerin Karin Gastinger, Christoph Pöchinger, eigenen Angaben zu Folge von Westenthalers Bodyguard aus dem Lokal gezerrt und geschlagen.

Das "profil" zitiert in seiner aktuellen Ausgabe einander widersprechende Zeugenaussagen über den Vorfall. Letztlich glaubt die Staatsanwaltschaft Wien aber, "jede Menge Zeugen" zu haben, die den Strafantrag rechtfertigen. Darunter sind Gastingers Kabinettschef Michael Schön und der Kabinettschef von Vizekanzler Hubert Gorbach, Rüdiger Schender.

Der Bodyguard selbst bestritt auch bei seiner Vernehmung die Vorwürfe: "Ich brachte Pöchinger ohne Gewaltanwendung bis zur Türe des Lokals und ging wieder in den ,Stadl' zu Herrn Westenthaler zurück." Eine Anzeige gegen den BZÖ-Obmann im Zusammenhang mit dem Vorfall war schon vor längerer Zeit zurückgelegt worden.

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