Bahnhofsbomber aus der Telefonzelle

Wien

Bahnhofsbomber aus der Telefonzelle

Ein Wiener drohte damit, zwei Bahnhöfe in der Stadt in die Luft zu jagen.

Der Mann hielt am 13. Februar die Polizei in Atem. Gleich zweimal drohte er damit, eine Bombe zu zünden. Innerhalb von 41 Minuten setzte er zwei Anrufe von Telefonzellen aus ab und damit die halbe Exekutive in Bewegung. Sowohl den Bahnhof in Floridsdorf als auch den Westbahnhof in Rudolfsheim-Fünfhaus drohte er, in die Luft zu jagen.

Zwischen Drohungen 
mit der Bim unterwegs
Ermittler des LKA glauben, den Mann auf Bildern aus Überwachungskameras ausfindig gemacht zu haben. Er ist etwa 50 Jahre alt, hat kurzes, blondes Haar und trägt eine Brille. Am Tattag war er mit Jeans, hellen Turnschuhen und einer beigen Jacke bekleidet. Außerdem trug er einen Rucksack. Der Bombendroher hielt sich jeweils sehr kurz bei seinen Anrufen. Er wählte die 133, sprach seine Drohung aus und legte sofort wieder auf.

Nachdem der Unbekannte in Floridsdorf mit einer Bombe gedroht hatte, fuhr er mit der Straßenbahn in die Donaustadt. Von hier aus drohte er erneut aus einer Telefonzelle heraus mit einem Sprengsatz am Westbahnhof. Die Polizei durchsuchte beide Bahnhöfe – gefunden wurde nichts.

Hinweise an: 01/31310-67114. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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