Somalia

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Bombe vor Lokal: Mehrere Tote

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Eine Autobombe explodierte in Somalias Hauptstadt Mogadischu.

Bei einem Anschlag auf ein Restaurant im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens drei Menschen getötet worden. Sechs weitere wurden am Dienstag verletzt, als eine Autobombe vor dem Lokal explodierte, wie ein Polizeivertreter sagte.

Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand, doch die islamistische Al-Shabaab-Miliz verübte in der Vergangenheit immer wieder ähnliche Anschläge.

Der UN-Vertreter für Somalia, Nick Kay, verurteilte den jüngsten Angriff und sprach im Kurznachrichtendienst Twitter von einer "neuen Gräueltat". Erst am Montag waren bei einem Bombenanschlag vier Mitarbeiter der Vereinten Nationen sowie zwei somalische Wächter getötet worden. Sie starben nach Polizeiangaben bei der Explosion eines Kleinbusses in Garowe, der Hauptstadt der halbautonomen Region Puntland im Nordosten des Landes.

Bürgerkrieg

Seit dem Sturz des Machthabers Siad Barre im Jahr 1991 herrscht in Somalia Bürgerkrieg. Die mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündete Al-Shabaab-Miliz beherrschte jahrelang weite Teile im Zentrum und Süden des Landes. Inzwischen wurde sie aus Mogadischu und den meisten anderen größeren Städten zurückgedrängt. Die Gruppe verübt aber weiter regelmäßig Anschläge.

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