Rosalie

Zweijährige entführt

Rosalie: Mutter 
schickt Video aus 
Versteck

Der Sorgerechtsstreit um Rosalie geht weiter. Die Mutter stellt Bedingungen.

Rosalie war am Sonntag, 2. November, nicht wie vereinbart von der Mutter an den Vater übergeben worden. Der erstattete Vermisstenanzeige, bekam am Tag darauf per Eilbeschluss eines Richters das alleinige Sorgerecht übertragen – ÖSTERREICH berichtete .

Massive Vorwürfe gegen den Vater der Kleinen
Rosalies Mutter ist seitdem mit ihrer Tochter untergetaucht, befindet sich jetzt bereits in ihrem dritten Versteck. Wo, scheint niemand zu wissen. Aber sie hält Kontakt zur Außenwelt, kommuniziert per Video, das sie ÖSTERREICH über einen Mittelsmann zuspielen ließ: „Rosalie geht es gut bei mir. Ich kämpfe für sie und um ihr Wohl.“ Auch Rosalie selbst ist auf den Videos zu sehen. Sie macht einen fröhlichen Eindruck.
Weiters stellt die Mutter Bedingungen, will erst dann mit Rosalie zurückkommen, wenn sicher ist, „dass meine Tochter nicht zurück zum Vater muss.“ Die Deutsche erhebt massive Vorwürfe gegen ihn und behauptet: Das Verhalten des Vaters Rosalie gegenüber sei zweifelhaft.

„Wenn zugesichert ist, dass ich nicht ins Gefängnis komme, stelle ich mich. Ich bin auch bereit, eng mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten, solange meine Kleine bei mir bleibt.“

Rechtlich gesehen ist jedoch klar: Rosalie müsste aufgrund des richterlichen Bescheids bei ihrem Vater sein. Die Mutter hat sich der Entziehung schuldig gemacht und wird weiter per Haftbefehl gesucht.



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