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Am Wiener Hauptbahnhof

Polizei-Schüsse stoppen Horror-Clown

26-Jähriger flüchtete vor der Polizei - Beamte gaben Schreckschüsse ab.
Am Wiener Hauptbahnhof kam es am Donnerstagabend zu einem spektakulären Polizeieinsatz. Die Beamten wurden gegen 22:15 Uhr auf eine männliche Person mit einer Clowns-Maske aufmerksam. Der 26-Jährige flüchtete sofort, als sie die Beamten wahrgenommen hatte.
 
Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte, nahmen die Beamten der Polizeidiensthundeeinheit sowie zwei weitere Beamte – die auf die Situation aufmerksam geworden sind - die Verfolgung auf. Mehrmals wurde der Flüchtende aufgefordert, stehen zu bleiben. Da diese Aufforderungen jedoch keine Wirkung zeigten, wurde durch einen Beamten ein Schreckschuss abgegeben.
 

Festnahme

Schlussendlich konnte der 26-Jährige in der Gombrichgasse angehalten werden. Bei einer Personendurchsuchung fanden die Polizisten neben der Clowns-Maske ein Butterfly-Messer sowie ein Päckchen mit Marihuana. Bei einer Befragung gab der junge Mann an, aus Dummheit und aufgrund des Suchtmittels vor der Polizei weggelaufen zu sein.

© Getty Images (Symbolbild)

Mehrere Sichtungen in Österreich

Regelmäßig im Herbst treiben Hunderte Horror-Clowns auch in Österreich ihr Unwesen. Einigen Menschen machte es offenbar Spaß andere zu erschrecken. Sogar vor physischer Gewalt wurde nicht zurückgeschreckt. Besonders brisant war ein Vorfall in Hallein, wo ein unbekannter "Horror-Clown" einen 14-jährigen Buben vom Rad schubste.

© Symbolbild/Getty Images

 
Der Schüler kam zu Sturz und zog sich leichte Abschürfungen zu, der Clown floh laut Angaben des Jugendlichen nach der Attacke lachend. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung. Bereits am Freitag hatten Beamte einen als "Horror-Clown" verkleideten 14-Jährigen in Bischofshofen wegen Ordnungsstörung angezeigt. Der Bursche hatte versucht, auf der Straße ein Auto anzuhalten, und wollte sich dabei von einem Freund fotografieren lassen. Nach seinen Angaben wollte er niemanden erschrecken. Der 14-Jährige und sein Freund wurden samt Kostüm ihren Müttern übergeben.

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