Rollator-Räuberin: Verdächtige in Wien ausgeforscht

Polizei meldete Erfolg

Rollator-Räuberin: Verdächtige in Wien ausgeforscht

Eine Senorin wurde von einer Frau ausgeraubt, die mit dem Rollator flüchtete. Sie könnte nicht das einzige Opfer der Verdächtigen sein. 

Das Landeskriminalamt (LKA) Wien fahndete am Montag per Foto nach einer etwa 65-jährigen Frau, die einer 77-Jährigen Schlafmittel verabreicht und ihr dann Bargeld sowie die Bankomatkarte gestohlen haben soll. Nun wurde die Verdächtige laut Polizei ausgeforscht.

Ein entscheidender Hinweis führte die Beamten zur Identität der Verdächtigen. Die Frau ist einschlägig amtsbekannt. Die Polizei geht davon aus, dass es noch mehrere Opfer geben könnte. Verbindungen zu weiteren Vergehen werden geprüft.

Die beiden Seniorinnen hatten sich am 30. Mai auf einer Parkbank am Columbusplatz kennengelernt und waren gemeinsam auf einen Kaffee in ein Lokal in der Reisingergasse in Wien-Favoriten gegangen.

Adresse verraten

Dort dürfte die auf einen Rollstuhl angewiesene 77-Jährige der späteren Täterin ihre Adresse verraten haben, teilte die Polizei am Montag in einer Aussendung mit. Am nächsten Tag besuchte die Beschuldigte sie unangekündigt in ihrer Wohnung. Dort dürfte sie der 77-Jährigen ein Schlafmittel verabreicht haben, wodurch diese ein "Blackout" erlitt. Als sie wieder aufwachte, waren ihre Bankomatkarte sowie Bargeld verschwunden. Mit der Karte wurde später zwei Mal widerrechtlich Bargeld behoben. Zur Schadenssumme konnte die Polizei am Montag keine Angaben machen.

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