Roman Rafreider bricht sein Schweigen

Interview nach Prügel-Vorwürfen

Roman Rafreider bricht sein Schweigen

Genau vor einer Woche wurde bekannt, dass der ZiB-Moderator von seiner Ex wegen Körperverletzung und Drohung angezeigt wurde. Seitdem ist er weg vom ORF-Schirm. Jetzt bricht er sein Schweigen:

"WhatsApp war dumm, arrogant und herablassend"

  • Über die Trennung: „Am 31. August gab es einen Vorfall, der mich veranlasst hat, diese Beziehung zu beenden. Ich bin aus meiner Wohnung ausgezogen und habe meiner Ex-Freundin die Wohnung überlassen, damit sie sich in Ruhe etwas anderes suchen kann. Ich bezahle sogar weiterhin die Miete.“
  • Über die Anzeige: „Ich habe bis heute keine Ahnung, warum sie mich angezeigt hat. Es gab noch wenige Stunden vor ihrer Anzeige, gegen 14:25 Uhr, einen freundlichen Kontakt. Gegen 17:00 Uhr hat mich dann die Polizei angerufen und mir mitgeteilt, dass sie mich angezeigt hat. Keine Ahnung, was in diesen drei Stunden passiert ist.“
  • Über die WhatsApp-Protokolle: Es gab eine Nachricht, die ich Montagnacht vergangener Woche geschrieben habe und die ich sehr bereue … Das war dumm, arrogant und herablassend von mir, indiskutabel und unentschuldbar. Ich habe diese Nachricht in einem absoluten Ausnahmezustand geschrieben, wie ich ihn noch nie in meinem Leben erlebt habe. In dieser Nacht habe ich etwas erfahren, was mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat. (…) Ich habe mich auch sofort für diese Nachricht entschuldigt. (…:) wir haben uns im Streit immer wieder schreckliche Dinge geschrieben. Und nichts von all dem ist ernst gemeint gewesen. Es war eine große, extreme Liebe, die leider extreme Tiefs verursachte. Heute tut mir das – auch für sie – leid, dass das so furchtbar gelaufen ist.
  • Über den Prügelvorwurf: Das hat alles nie stattgefunden. Ich bin jetzt 48 Jahre alt, und ich habe noch nie in meinem Leben eine Frau geschlagen oder tätlich angegriffen. Ich habe überhaupt noch nie einen Menschen geschlagen. Auch keinen Mann. Ich habe mich noch nie geprügelt.
  • Über ORF-Zukunft: Der ORF muss sich natürlich auch schützen vor so einem Irrsinn. Ich bekomme große Unterstützung von meiner Chefin Lisa Totzauer und Chefredakteur Wolfgang Geier. Jetzt warten alle auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft.
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