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Angst vor Seuche

Coronavirus: Erste Wiener Schule schließt

Aus Angst vor dem Coronavirus muss eine private Schule für Chinesen in Wien schließen.

In Österreich hat es weiterhin keinen bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion (offiziell nun Covid-19) gegeben. Es wurden bisher landesweit 162 Tests durchgeführt, alle waren negativ. Dennoch hat das Virus nun Folgen. Eine private Schule für Chinesen in Wien muss nun sogar schließen. Aus Angst vor der Seuche kam fast niemand mehr zum Unterricht.

Dabei handelt es sich um eine Schule, an der jeden Samstag rund 150 Personen – hauptsächlich Chinesen – unterrichtet werden. In 14 Klassen wird auf Mandarin und auf Deutsch gelehrt. Die Schule ist dabei im  "Bruno Kreisky-Gymnasium" in Wien-Landstraße untergebracht. 

Aus Angst vor dem Coronavirus blieben nun immer mehr Schüler dem Unterricht fern. Betreiberin Huinin Jung sah sich deshalb gezwungen, den Betrieb vorerst einzustellen. Frühestens Anfang März soll die Privat-Schule dann wieder aufgesperrt werden. 

Zahl der Infektionen in China übersteigt 70.000 

Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat in China 70.000 überstiegen. Mit 105 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages sind bis Montag 1.770 Todesfälle zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. Die nachgewiesenen Ansteckungen nahmen um 2.048 zu und erreichten 70.548.
 
Besonders schwer ist in Zentralchina die 60 Millionen Einwohner zählende Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan betroffen. In der weitgehend abgeschotteten Krisenregion sind allein rund 58.000 Infektionen und 1.696 Todesfälle durch das Sars-CoV-2 genannte Virus bestätigt. Experten befürchten auch eine hohe Dunkelziffer.