oe24 hat die Daten zu den

Die geheimen Zahlen: So viele Geimpfte liegen auf Intensivstation

Schon mehr als 4.000 Corona-Tote in Österreich | Kaum Besserung auf Intensivstationen
© Symbolbild/Getty Images
Die Impfung schützt auch die über 60-Jährigen stark. oe24 hat die Daten zu Hospitalisierungen in Wien.
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Wien. „Was bringt die Impfung?“, wird immer wieder gefragt. Ein Blick in die Wiener Spitäler zeigt: offensichtlich viel. In der Kalenderwoche zwei mussten in Wiens ­Intensivstationen nur zwei Covid-Patienten aufgenommen werden, die vollständig geimpft sind. In der ersten Jänner­woche waren es ebenfalls nur zwei.

Dafür erkrankten aber in der zweiten Jännerwoche 48 ungeimpfte Menschen so schwer an Covid, dass sie auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Das heißt, 96 Prozent der Schwerstkranken hatten keinerlei Impfschutz.

Lage auf den Normalstationen

Auch auf den Normalstationen zeigt sich, dass Geimpfte vor Hospitalisierungen sehr gut geschützt scheinen. In der Kalenderwoche zwei mussten 161 Covid-Patienten hospitalisiert werden. 148 von ihnen waren nicht geimpft.

13 Covid-Patienten, die auf Normalstationen betreut werden, sind hingegen geimpft. Elf davon sind über 60 Jahre alt und zwei Patienten zwischen 30 und 59 Jahre alt. Hier liegt das Verhältnis 92 Prozent (nicht geimpft) zu acht Prozent (geimpft).

Ein ähnliches Bild sieht man übrigens in Frankreich. Dort müssen 22 Mal mehr Ungeimpfte als Geimpfte auf Intensivstationen betreut werden.

Dreifachgeimpfte haben bei Omikron also tatsächlich sehr gute Chancen, nicht schwer zu erkranken.

Die geheimen Zahlen: So viele Geimpfte liegen auf Intensivstation
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