Greenpeace-Attacke gegen Heiz-Schwammerl

Wien

Greenpeace-Attacke gegen Heiz-Schwammerl

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Seit dem Rauchverbot boomen die Heizstrahler in den Schanigärten wie nie zuvor.

Wien. Die Zahl der Winter-Schanigärten explodierte im heurigen Jahr regelrecht. Wegen des seit 1. November geltenden Rauchverbots in der Gastronomie wollen auch im Winter immer mehr ­Wirte ihren Gästen ein gemütliches Raucherplatzl vor dem Lokal schaffen.

Ideal ist dafür ein Winterschanigarten. Die Zahl der Anträge schnellte im heurigen Jahr laut "Wiener Zeitung" von 83 auf 145 Anmeldungen hinauf. Insgesamt gibt es rund 230 Winterschanigärten.

Schwammerl-Saison. Bisher haben 113 dieser ­Lokale einen Antrag auf Genehmigung von Heizstrahlern gestellt und diesen genehmigt bekommen. Sie stellen im Schnitt ein bis fünf Heizschwammerl auf, die die Schanigarten-Bereiche bacherlwarm machen sollen.

Wien heizt die Luft. Diese Schwammerl-Saison ­ärgert jetzt freilich Greenpeace enorm: „Fünf solcher Heizstrahler verbrauchen so viel Strom wie ein Einfamilienhaus. Und in Zeiten, wo Klimaschutz das oberste Gebot ist, ist es einfach nicht mehr möglich, so viele Heizstrahler aufzustellen“, so Aktivist Herwig Schuster im ORF.

Greenpeace bereitet ­Serien-Klagen gegen klimafeindliche Gesetze vor. Die Heizschwammerl-Regelung könnte eines dieser Projekte sein...
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