Praterstern

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Praterstern außer Kontrolle geraten

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Gewalt-Exzesse ohne Ende: Wieder ein Großeinsatz der Polizei am Praterstern.

Wien. Der Krimi-Hotspot Praterstern hat seinem gefürchteten Namen wieder einmal traurige Ehre gemacht. Erneut lieferten sich junge Flüchtlinge eine Massenschlägerei und attackierten dabei auch Polizeibeamte. Die Situation vor Ort scheint immer mehr aus dem Ruder zu laufen.

© TZOe Fuhrich
Praterstern
Laut Polizeisprecher Harald Sörös lungerten Dienstagabend rund 50 bis 60 junge Afghanen in der Bahnhofshalle herum. Acht bis zehn von ihnen gerieten plötzlich in Streit. Sie verfolgten sich gegenseitig, traten aufeinander ein, traktierten sich mit Fäusten. Mehrere Flüchtlinge lagen bereits auf dem Boden herum, Passanten hatten sich fluchtartig in Sicherheit gebracht, als die alarmierte Polizei anrückte.
 

Sonder-Kommando
 WEGA musste eingreifen

Die Besatzungen von mehreren Streifenwagen stürmten den Praterstern und gingen konsequent dazwischen. Unterstützt wurden sie von Beamten der Sondereinheit WEGA. Den Einsatzkräften gelang es, die Schläger auseinanderzubringen.
 
Dabei wurden die Beamten von den Asylwerbern aufs Übelste beschimpft und auch körperlich attackiert. Drei junge Afghanen wurden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und „Anstandsverletzung“ festgenommen und angezeigt.
 
Erst am vergangenen Wochenende war es am Praterstern zu einer wüsten Schlägerei gekommen. Brüder aus Wien waren mit einem aufdringlichen Dealer in Streit geraten, weil sie keine Drogen kaufen wollten. Die Situation schaukelte sich derart hoch, dass sich 30 Afghanen prügelten.
 
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