Wenige Stunden vor dem Auftritt des israelischen Teilnehmers Noam Bettan im 1. Halbfinale des Song Contests am Dienstag haben Aktivisten rund um die Palästina Solidarität Österreich gegen die Teilnahme des Landes am Gesangsbewerb protestiert.
Um ihr Anliegen zu unterstreichen, legten sie am Wiener Schwedenplatz symbolisch kleine Särge mit angebrachten Fotos von Kindern auf, die im Gazakrieg nach dem Hamas-Überfall auf Israel ums Leben gekommen sind.
"Trotz mehrerer Urteile und vieler Gutachten von Amnesty International, UN, Ärzte ohne Grenzen, etc. führt Israel seinen Völkermord und die illegale Besatzung Palästinas in ungebrochener Brutalität fort", hieß es seitens der Organisatoren. Sie kritisierten auch, dass "Israel trotz seiner Verbrechen die Möglichkeit erhält, sich diese Woche in Wien als demokratische und friedliche Regenbogennation feiern zu lassen".