Auf dem A1-Rastplatz Enns Nord kam es am Dienstag zu einem traurigen Zwischenfall. Ein ungarischer Lkw-Fahrer wurde leblos in seiner Kabine gefunden, nachdem Angehörige Alarm geschlagen hatten.
Ein tragischer Vorfall auf der Westautobahn sorgte Dienstagvormittag für Aufsehen in Oberösterreich. Am ASFINAG-Rastplatz Enns Nord wurde ein ungarischer Lkw-Lenker tot in seinem Fahrzeug aufgefunden. Der Mann hatte dort zuvor die Nacht verbracht, um seine vorgeschriebene Ruhezeit einzuhalten. Nachdem er für Bekannte und Angehörige am Morgen telefonisch nicht mehr erreichbar war, verständigten diese besorgt die Einsatzkräfte.
Polizei findet leblosen Fahrer
Die alarmierte Polizei sah nach dem Rechten und entdeckte den Mann schließlich leblos im Fahrerhaus seines Klein-Lkw. Um den Verstorbenen aus dem Fahrzeug zu bergen, forderten die Beamten die Unterstützung der Feuerwehr Enns an. Da sich die Bergung aus der Kabine schwierig gestaltete, mussten die Einsatzkräfte mit einer Drehleiter anrücken. Für die Dauer der Maßnahmen sperrten die Behörden den gesamten Rastplatz für den Verkehr.
Behörden schließen Fremdverschulden aus
Neben der Feuerwehr und der Autobahnpolizei waren auch Mitarbeiter der ASFINAG sowie die Tatortgruppe vor Ort. Spezialisten untersuchten den Ort des Geschehens genau. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des ungarischen Lenkers.