Der Kinofilm „Nürnberg“ zeigt Hermann Göring (Russell Crowe) und seinen Gefängnis-Psychiater Douglas M. Kelley (Rami Malek) im Kammerspiel des Bösen.
1945/46 wurden bei den Nürnberger Prozessen die Greueltaten der Nazis, vor allem von Reichsmarschall Hermann Göring, aufgerollt. Jetzt liefert der Historienfilm "Nürnberg" mit den Oscar-Preisträgern Russell Crowe („Gladiator) und Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) in den Hauptrollen einen beklemmenden Blick darauf.
Crowe gibt Hermann Göring
"Nürnberg"
Beruhend auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ des Wissenschaftsjournalisten Jack E-Hai versucht dabei der amerikanische Psychiater Douglas M. Kelley (Malek) die Beurteilung des im Luxemburger Gefangenlager Camp Asham inhaftierten Kriegsverbrechers Göring (Crowe). Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Abscheu und Faszination, bei dem Crowe den mit Rorschachtests und Zaubertricks agierenden Psychologen mit martialischem Deutsch und narzisstischen Nazi-Gehabe imponiert und zum Kammerspiel des Bösen ausartet.
"Nürnberg"
2,5 Stunden Psycho-Drama
"Nürnberg"
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Das Gros des 148-minütigen Psycho-Dramas spielt in Görings Zelle, es gibt auch Szenen seiner Verhaftung, seiner Familie und vom Prozess, wo auch beklemmende Szenen aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen gezeigt werden. Ein aufwühlender Film, der beim „Heartland International Film Festival“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.